Textilbündnis zielt auf internationale Verankerung

Die deutsche Textilwirtschaft strebt mit dem 2014 gegründeten Textilbündnis einen Schulterschluss von Staat, Zivilgesellschaft und Unternehmen an.

04.12.2015

Dies bekräftigten Ingeborg Neumann, Präsidentin des Gesamtverbandes der deutschen Textil- und Modeindustrie (t+m), und HDE-Präsident Josef Sanktjohanser anlässlich des Jahrestages der Gründung des Bündnisses für nachhaltige Textilien. Das Bündnis könne zur Aktionsplattform für eine Allianz werden, die sich auf internationaler Ebene für eine nachhaltige textile Lieferkette einsetze, betonten Neumann und Sanktjohanser.

Die Textilwirtschaft strebt eine möglichst breite internationale Verankerung an, um genügend Schubkraft für Verbesserungen in den Produktionsländern und Wettbewerbsgleichheit zu ermöglichen. „Hier ist auch die Politik gefragt, den zwischenstaatlichen Prozess zum Erfolg zu führen“, so der HDE-Präsident.

Nachdem mehr als 60 Unternehmen als neue Bündnismitglieder geworben werden konnten, ist für die Arbeitsgruppen des Bündnisses ein ambitionierter Zeitplan vereinbart worden. Insbesondere zur Produktionsökologie und zu fairen Arbeitsbedingungen werden 2016 erste Ergebnisse erwartet. Darüber hinaus wurde von t+m online das „Forum Nachhaltigkeit“ aufgebaut. Dort finden Unternehmen neben Informationen zu Corporate Social Responsibility auch Leitfäden und Online-Tools zur Umsetzung von CSR-Strategien.

Schlagworte: HDE kompakt, Kompakt, Textilbündnis

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