Netzwerk für digitales Lernen gestartet

Der Startschuss für das Projekt „Netzwerk für digitales Lernen im Handel“ ist gefallen. Ein Team von Bildungs-, Handels- und eLearning-Experten will damit Handelsunternehmen bei der Einführung und Nutzung digitaler Lernformate unterstützen.

13.08.2019

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Das „Netzwerk für digitales Lernen im Handel“ unterstützt Handelsunternehmen bei der Einführung von digitalem Lernen.

"Unsere bisherigen Analysen zeigen, dass digitales Lernen in kleinen und mittelständischen Unternehmen noch immer wenig verbreitet ist, obwohl es große Potenziale mitbringt", sagt Gabriele Lehmann, Geschäftsführerin der Projektkoordinatorin Zentralstelle für Berufsbildung im Handel (zbb). "Voraussetzung ist jedoch, den Bedarf genau zu kennen, digitales Lernen in vorhandene Bildungsstrukturen zu integrieren und Hemmnisse sowie Hürden zu identifizieren.“ 

Das Netzwerk bietet den Unternehmen ein bedarfsgerechtes Komplettpaket von der Bedarfsanalyse, Umsetzungsberatung, Vorhalten digitaler Angebote bis hin zur Erfolgskontrolle an. Ziel ist es, Handelsunternehmen bei der Einführung von digitalem Lernen zu unterstützen, auf Vorteile aber auch Fallstricke hinzuweisen und finanzierbare Umsetzungsmöglichkeiten zu fördern. "Die fortschreitende Digitalisierung und die damit einhergehenden Anforderungen und Veränderungen der Arbeitswelt erfordern auch moderne Aus- und Weiterbildungsmethoden, um fit für die Zukunft zu bleiben. Ziel des Netzwerkes ist es, nicht nur die Vorzüge digitalen Lernens zu nutzen, sondern auch wirtschaftlich attraktive Angebote vorzuhalten“, betont Mailin Schmelter, Teamleiterin am IFH Köln, das Partner im Netzwerk ist.

Umfassende Informationen zum Thema digitales Lernen, den Serviceangeboten und Projektergebnissen der Projektpartner bietet das Netzwerk auf seiner Projektwebsite www.myFlexNet.de.

Koordiniert wird das Projekt von der zbb, einer Tochter des Handelsverbandes Deutschland (HDE). Unterstützung erhält das Netzwerk vom HDE sowie den Handelsverbänden Berlin-Brandenburg, Hessen, Sachsen und Thüringen. Partner im Netzwerk sind die Untrernehmen und Institutionen Bildungszentrum Handel und Dienstleistungen Thüringen gGmbH, BZH Bildungszentrum Handel und Dienstleistungen gGmbH, IFH Köln, KOMPASS gGmbH und Qualitus. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem Europäischen Sozialfonds für Deutschland und der Europäischen Union gefördert.
 

Schlagworte: Einzelhandel, Digitalisierung, Berufsbildung, ZBB, HDE

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