Hilfe bei der ERP-Auswahl

Die Auswahl eines ERP-Systems ist alles andere als simpel. In einem kostenfreien Ratgeber finden Handelsunternehmer zahlreiche Tipps und Hilfestellungen, die Übersicht verschaffen.

18.09.2018

© Gorodenkoff Productions OU / Adobe Stock

Der ERP-Knigge bietet beispielsweise Antworten auf die Fragen, welche ERP-Funktionen für Unternehmen und ihre speziellen Geschäftsanforderungen relevant sind, auf welche sie verzichten und wie sie durchdacht vorgehen können. Hinzukommen zahlreiche Praxisempfehlungen und konkrete Beispiele, so dass dieser ERP-Guide des Dienstleisters Godesys nicht als kompliziertes Lehrbuch, sondern als unternehmensnaher Begleiter fungiert.

Ein Abschnitt des Ratgebers widmet sich in diesem Zusammenhang ausführlich dem „mittelständischen Bauchgefühl“, das bei Software-Auswahl und Digitalisierungsstrategie eine wichtige Rolle spielt. Da die Entscheidung zur Anschaffung eines ERP-Systems sehr weitreichende Folgen hat, können Firmen mittlerweile viele Projekthilfen, Ablaufdiagramme, Richtlinien und Entscheidungskriterien zurate ziehen. Doch so komplex das Thema auch sei und trotz aller Empfehlungen von Beratern: Unternehmensentscheider sollten nicht vergessen, auf ihren Bauch zu hören, so Godesys.

Zwischen ERP-Anbieter und Anwender müsse die Chemie stimmen, da die Kooperation mit dem Lösungslieferanten die nächsten zehn bis 15 Jahre halten muss. Darüber hinaus nennt der ERP-Knigge Meilensteine beim Aufbau eines erfolgreichen Digitalisierungsvorgehens sowie zehn Gründe, warum Digitalisierung nicht ohne ERP möglich ist. „Das ERP-System ist die Steuerungszentrale der Digitalisierung”, sagt Godelef Kühl, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Godesys AG. “Doch leider sind die meisten ERP-Systeme in ihren Ursprüngen noch aus den 80er-Jahren. Sie werden Anforderungen von heute nicht länger gerecht. Stehen Neuerungen, beispielsweise mobile Applikationen an, behilft sich so manches Unternehmen noch immer mit Schnittstellen und eigenen Technologien.” Mithilfe eines agilen ERP lassen sich Geschäftsstrategien in digitale Geschäftsprozesse verwandeln. “Ein ERP, das auf freien Standards (Open Source) und serviceorientierter Integrationsarchitektur (SOA) basiert, ist ein intelligentes Werkzeug, mit dem Unternehmen zeitnah und flexibel auf neue Herausforderungen reagieren und sich dem digitalen Wandel stellen können”, so Kühl.

Im Idealfall vereint ein modernes ERP-System möglichst viele Softwareanwendungen, die im Unternehmen im Einsatz sind. Je besser beispielsweise das CMS- und CRM-System mit dem ERP-System verzahnt sind, umso genauer kann das Unternehmen auf Kundenwünsche eingehen – ein Wettbewerbsvorteil. Damit die IT die verschiedenen Unternehmensbereiche aktiv unterstützen kann, ist vor allem eine Softwarelösung erforderlich, die Anwenderfreundlichkeit, zuverlässige Performance und flexible Anwendung sowie Anpassung vereint.

Ein ERP-Einstufungstest „Welcher ERP-Typ sind Sie?“, entwickelt von Professor Norbert Gronau von der Universität Potsdam sowie zahlreiche Anwender-, Berater- und Expertenstimmen runden den Leitfaden ab.

Unter erp-knigge.de steht das Nachschlagewerk in der Version 2018 zum kostenlosen Download bereit.

Schlagworte: ERP, Ratgeber, Software

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