So kommt der Einkauf nach Hause

Mehr als zwei Drittel der Verbraucher benutzen beim Einkauf Körbe, Rucksäcke oder Stofftaschen, haben Meinungsforscher herausgefunden. Kein Wunder, dass es wenig Widerstand gegen die beschlossene Initiative für kostenpflichtige Plastiktüten gibt.

27.04.2016

Acht von zehn Deutschen findet gut, dass es immer seltener kostenlose Plastiktüten gibt, so besagt die Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov. Allerdings kommt es bei vielen Befragten vor, dass sie sich zum Beispiel bei einem kurzfristigen Einkauf eine Plastiktüte geben lassen. Dann verwenden sie diese aber meist wieder: Rund jeder Zweite nutzt sie als Mülltüte, gut jeder Dritte nimmt sie zum nächsten Einkauf mit. Nur jeder achte Befragte gab an, nie Plastiktüten zu verwenden.

Diese Umfrage gibt Plänen des deutschen EinzelhandelsRückenwind, der in den nächsten Jahren die Zahl der gratis angebotenen Plastiktüten um fast die Hälfte reduzieren will. In einer freiwilligen Vereinbarung zwischen Bundesumweltministerium und Handelsverband Deutschland (HDE) haben sich derzeit rund 260 deutsche Einzelhandelsunternehmen dazu verpflichtet, Tüten nur noch gegen Entgelt abzugeben. Innerhalb von zwei Jahren sollen dann mindestens 80 Prozent der im Handel ausgegebenen Kunststofftüten kostenpflichtig sein.


Wenn Sie einmal an einem typischen Einkauf im Supermarkt denken: Wie transportieren Sie Ihre Einkäufe in der Regel nach Hause?
Angaben in Prozent

Korb, Rucksack oder Stofftasche: 69

Plastiktüte von früherem Einkauf: 12

Karton: 4

Neue Einweg-Plastiktüte: 4

Papiertüte von früherem Einkauf: 3

Etwas anderes: 6

 

Quelle: YouGov

Schlagworte: Handelsverband, HDE, Plastiktüten, YouGov

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