Jobmotor Handel: 30.000 Beschäftigte mehr als im Vorjahr

Der Einzelhandel baut Beschäftigung weiter aus. Nach den aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit waren in der Branche in Deutschland zum Stichtag 31. März 2015 insgesamt 30.000 Beschäftigte mehr tätig als im Vorjahr.

22.10.2015

„Der Jobmotor Handel läuft weiter rund. Die Unternehmen stellen auch weiterhin Leute ein“, sagt Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE). Dabei ergibt sich die Zahl aus einem Zuwachs von 60.000 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen und einem Rückgang um 30.000 bei den Minijobs.

„Damit haben sich die Minijobs im Handel seit dem Jahr 2011 um über 100.000 reduziert. Das macht eindrucksvoll deutlich, wie stark der Trend in der Branche zu sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung geht“, sagt Genth. Die Zahlen zeigten einmal mehr, dass sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze im Handel nicht durch Minijobs verdrängt würden. Minijobs federten vor allem die Spitzenbelastungen ab.

Zahl der Minijobber sinkt

Insgesamt machen Minijobs mit etwa 15 Prozent nur einen geringen Teil des gesamten Arbeitszeitvolumens im Einzelhandel aus. Der Einzelhandel ist mit etwa drei Millionen Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber in Deutschland. Indem der Handel Produkte und Dienstleistungen anderer Branchen in Anspruch nehme, sichere er dort indirekt weitere 1,4 Millionen Arbeitsplätze, so der HDE.

Schlagworte: Arbeitsplätze, Beschäftigte, Einzelhandel, Minijobs

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