Zahl der Minijobs im Handel sinkt

Nach aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit konnte der Einzelhandel zum Stichtag 31.12.2014 etwa 37.000 sozialversicherungspflichtige Stellen aufbauen. Mit rund 13.000 Jobs entfällt dabei ein großer Teil auf den Lebensmittelhandel.

01.07.2015

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Der Fachhandel bleibt mit nur geringen Anteilsverlusten der dominierende Vertriebsweg im Jahr 2025.

Gleichzeitig war demnach die Zahl der Minijobs zum 31. Dezember um fast 13.000 gesunken. Die Ursache dafür sieht der Handelsverband Deutschland (HDE) in der Einführung des flächendeckenden Mindestlohns zu Jahresbeginn. In einer Händlerumfrage im Frühjahr hatten 92 Prozent der Unternehmer angegeben, im ersten Halbjahr 2015 keine neuen Stellen schaffen zu können.

Die HDE-Broschüre zum Thema Minijobs zeigt, dass ein Minijobber für die Unternehmen keineswegs immer die kostengünstigere Lösung darstellt. „Es kann sich sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer lohnen, dort, wo dies organisatorisch möglich ist, über eine Umwandlung des Minijobs in eine sozialversicherungspflichtige Teilzeitbeschäftigung nachzudenken“, so HDE-Geschäftsführer Heribert Jöris.

Schlagworte: Beschäftigungszahlen, HDE, Minijobs

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