Start-up Lesara schließt Onlineshop

Das Berliner Start-up Lesara, das im vergangenen Jahr in Schieflage geraten war, beendet sein Geschäft. Alle bisher angenommenen Bestellungen will der Anbieter von günstiger Mode, Schmuck und Deko-Artikeln noch abwickeln, heißt es auf der Homepage. Der Kundenservice soll demnach noch bis Ende März erreichbar sein. 

 

Schon Anfang November 2018 hatte das Berliner Startup Insolvenz angemeldet. Der Bau eines eigenen Logistikzentrums für insgesamt 40 Millionen Euro und eine verzögerte Kreditauszahlung ließen das Geld knapp werden, wie Gründer Roman Kirsch noch vor Kurzem dem Portal Gründerszene.de erklärte. Ein Investor, der Anfang Februar bei Lesara einsteigen und das Unternehmen retten sollte, sprang ab. Kirsch hatte bei der Gründung von Lesara mehr als 90 Millionen Euro von Investoren eingesammelt, er wollte Modetrends schnell aufspüren und ließ in Asien fertigen, um die günstigen Preise realisieren zu können. Das E-Commerce-Start-up beschäftigte 350 Mitarbeiter.