Comeback der E-Food-Marke Emmas Enkel

Die Startup-Marke Emmas Enkel feiert ihr Comeback im deutschen E-Food-Geschäft. Die Einzelhandelskette Real teilt mit, dass sie unter diesem Marken-Namen ein kleines Lebensmittelgeschäft in der Stuttgarter Innenstadt betreibt. Mit einem klassischen Real-Markt hat es nur wenig gemeinsam.

 

Beim neuen Enkel-Store in Stuttgart lautet das Motto nicht "Einmal hin, alles drin". Vielmehr gibt es auf einer überschaubaren Fläche von gerade einmal 45 Quadratmetern lediglich 500 Produkte für den täglichen Bedarf, wobei die frischen Lebensmittel wie Brot, Obst und Gemüse von lokalen Anbietern aus der Region stammen.

 

Auch die Öffnungszeiten sind anders. Während klassische Real-Märkte am Abend nämlich schließen und erst wieder am nächsten Morgen eröffnen, kann man bei Emmas Enkeln in Stuttgart rund um die Uhr einkaufen. Das liegt auch mit daran, dass dort Verbraucher die Lebensmittel selbst aussuchen, einpacken und bezahlen. Sie bestellen ihre Produkte mit einer App auf ihrem Smartphone oder über ein Touchscreen-Terminal im Laden. Dann wird mit PayPal oder EC-Karte (nur im Markt) bezahlt und ein QR-Code generiert, den man vor Ort einscannen muss. Die gewünschten Produkte werden automatisch aus einem angeschlossen Lager entnommen und landen auf einem Packband, wo Kunden sie einpacken können.

 

Mit diesem Verfahren will Real laut Mitteilung „den stationären Handel mit dem digitalen Zeitalter verbinden“ und Menschen in der Stadt eine Alternative zu einem klassischen Real-Markt bieten, der sich in der Regel in Randgebieten befindet. Das neue Format soll zudem die „angenehme Atmosphäre eines Tante-Emma-Ladens“ bieten – wie der Name schon sagt.

 

Erstmals war im Jahr 2011 ein Start-Up mit dem Namen „Emmas Enkel“ gestartet. Auch hier konnten Kunden in Filialen einkaufen und die Ware dann selbst mitnehmen, aber auch liefern lassen oder gleich von zu Hause aus bestellen. 2014 wurden die Filialen dann geschlossen und der Online-Handel aufgegeben.

 

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