Bafin: Keine größeren Probleme bei neuen Regeln für Online-Zahlungen

Die Umstellung auf die erweiterten Sicherheitsregeln fürs Online-Banking ist nach Einschätzung der Finanzaufsicht Bafin im Großen und Ganzen reibungslos gelaufen. "Bis auf die wenigen Ruckler ist die Lage ruhig", sagte ein Sprecher der Behörde am Dienstag auf Anfrage. Seit 14. September gilt beim Online-Banking und beim Einkaufen im Internet die Pflicht zur "starken Kundenauthentifizierung". Heißt: PIN und Kontonummer genügen nicht mehr zur Identifikation, ein zusätzliches Element ist erforderlich. Das kann zum Beispiel eine Transaktionsnummer (TAN) sein, die in einer speziellen App generiert wird.

 

Probleme mit der Umstellung auf das sogenannte PSD2-Verfahren (Payment Service Directive/PSD2) hatte es Anfang vergangener Woche bei der Postbank mit ihren 13 Millionen Privatkunden gegeben. Noch immer beschweren sich Kunden, sie könnten online nicht oder nur eingeschränkt auf ihr Konto zugreifen - und Anfragen über die Hotline dauerten lange. "Es ist richtig, dass einige Sachen nicht gut laufen", sagte ein Postbank-Sprecher am Dienstag. Er betonte jedoch: "Wir haben im Moment keine technischen Probleme."

 

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