Online-Boom lässt Otto wachsen

 

Das veränderte Konsumverhalten der Verbraucher während der Pandemie beflügelt die Geschäfte der Otto Group. Vor allem online können die Hamburger im ersten Halbjahr punkten, einer Mitteilung zufolge haben sich die Umsätze insbesondere in den Bereichen Möbel und Technik deutlich erhöht.

 

Der Umsatz ist demnach weltweit auf vergleichbarer Basis um rund 12 Prozent gestiegen. Hierzulande steht die Otto Group sogar noch besser da, das Unternehmen konnte seinen Umsatz um 14 Prozent erhöhen. Wesentlicher Treiber dieses Umsatzsprunges ist der E-Commerce: Er hat weltweit auf vergleichbarer Basis um rund 20 Prozent zugelegt. Der Bereich Textilhandel allerdings hat laut Mitteilung auch bei Otto in den ersten Monaten der Pandemie unter einer Nachfrageschwäche gelitten.

 

Alexander Birken, Vorstandsvorsitzender der Otto Group, kommentiert die Entwicklung: "Die Corona-Pandemie ist ein Katalysator für fundamentale Entwicklungen." Der Onlinehandel wachse seit vielen Jahren schneller als der stationäre Handel - ein Wandel, den die Coronapandemie stark beschleunigt habe. Angesichts dessen erwartet Birken, dass im laufenden Geschäftsjahr die Umsatzziele übertroffen werden.

 

Zur News-Übersicht geht es hier.

Mehr Nachrichten zur Coronakrise

Sicherheitswirtschaft

„Einkäufer diskutieren teils heftig über Coronaregeln“

Mit dem von der Krise gebeutelten Einzelhandel eng verbunden sind Sicherheitsdienstleister, die Auflagen zur Eindämmung des Virus durchsetzen müssen. Im Interview spricht Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Sicherheitswirtschaft, über neue Herausforderungen.

Investmentmarkt

Welche Handelsimmobilien trotz Krise gefragt sind

Insgesamt betrug das Transaktionsvolumen im Handelsimmobiliensegment in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres rund 9,6 Mrd. Euro – ein Rückgang von 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das ergibt eine Auswertung des Immobiliendienstleisters Savills.

Coronapandemie

Wie Händler sich auf das Weihnachtsgeschäft vorbereiten können

Im Zuge der COVID-19-Pandemie hat sich das Einkaufsverhalten der Verbraucher verändert und der Einzelhandel wird die Auswirkungen auch während des Weihnachtsgeschäftes spüren. Wie sie aussehen und wie Händler reagieren können, hat der Softwareanbieter Bazaarvoice analysiert.

Payment

Wie Verbraucher während der Pandemie am liebsten zahlen

Die Coronapandemie sorgt für eine weitere Verschiebung von Umsätzen vom stationären Handel in den E-Commerce, dabei gehört der Ratenkauf bei größeren Anschaffungen zu den beliebtesten Zahlarten. Das zeigt eine Studie des IFH Köln und der Team Bank.

HDE-Konsumbarometer

Konsumenten bleiben abwartend

Die Verbraucher verharren für die kommenden drei Monate in einer eher abwartenden Haltung. Zwar steigt das HDE-Konsumbarometer im Oktober weiter an, gleichzeitig geraten aber die Einkommenserwartungen ins Stocken und die Anschaffungsneigung sinkt leicht.