HDE fordert höhere Einkommensgrenze für Minijobs

 

Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert eine Anhebung der Verdienstgrenze für Minijobs, um ihre Attraktivität zu erhalten. Denn regelmäßige Entgelterhöhungen hätten in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass Minijobber immer weniger Stunden arbeiten können.

 

„Die von der CDU/CSU geforderte Anhebung der Einkommensgrenze für Minijobs auf 600 Euro pro Monat ist genau der richtige Weg“, erklärt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Genauso wichtig sei aber, dass die starre Einkommensgrenze für die Minijobs künftig flexibilisiert werde und nach einem vorab festgelegten Zeitraum von drei Jahren automatisch eine weitere Anpassung erfolge, etwa anhand der allgemeinen Lohnentwicklung. Damit ließe sich eine schleichende Entwertung der Minijobs für die Zukunft ausschließen, argumentiert Genth.

 

Minijobs sind für den Einzelhandel von großer Bedeutung, um etwa die für die Branche typischen Stoßzeiten und Auftragsspitzen abzufedern. Sie sind aber auch bei Arbeitnehmern beliebt, insbesondere bei Menschen, die wegen ihrer Lebensumstände (etwa Studium, Pflege von Angehörigen, Kinderbetreuung) nicht in der Lage sind, einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachzugehen.

 

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