Coronakrise: J.C. Penney meldet Insolvenz an

 

Die Coronakrise hat die traditionsreiche US-Warenhauskette J.C. Penney nach jahrelangem Niedergang in die Knie gezwungen. Das 118 Jahre alte Unternehmen meldete Insolvenz an. Nun will es sich einen Käufer suchen und sich mit der Aufgabe von Läden neu aufstellen. Nach den Insolvenzanträgen der Ladenketten Neiman Marcus und J. Crew ist J.C. Penney das bisher größte Corona-Opfer im US-Einzelhandel. Für die Firma arbeiten rund 85.000 Menschen.

 

J.C.Penney hat noch über 800 Läden, von denen viele das Herzstück amerikanischer Einkaufszentren sind. Die Warenhauskette, die unter anderem Kleidung verkauft, galt lange als Einkaufsort der US-Mittelschicht. Mit dem Boom des Online-Handels und der Dominanz von Amazon begann der Niedergang. Auch Konkurrenten wie die amerikanische Kaufhaus-Kette TJ Maxx machen dem Unternehmen seit Jahren zu schaffen.

 

Zur News-Übersicht geht es hier.

Mehr Nachrichten zur Coronakrise

Gastbeitrag

Wie nachhaltige Kundenbindung in Zeiten der Pandemie gelingt

Im laufenden Jahr haben viele Unternehmen Kreativität bewiesen, um während der Pandemie für ihre Kunden da zu sein. Warum sie neue Services und Kommunikationskanäle auch danach nicht vorschnell aufgeben sollten, erklärt Online-Marketing-Spezialist Matthias Postel im Gastbeitrag.

E-Commerce

Auf welche Cyber-Angriffe Onlinehändler sich vorbereiten sollten

Der Onlinehandel floriert angesichts der Coronapandemie, das gilt erst recht während des Weihnachtsgeschäfts. Die Schattenseite des Booms: Der Sicherheitsdienstleister Imperva hat seit Beginn der Pandemie eine gestiegene Zahl von Cyber-Angriffen auf Onlinehändler registriert.

Umfrage

Wo die Deutschen ihre Weihnachtsgeschenke kaufen

In fünf Wochen ist Weihnachten, normalerweise eine Zeit, in der Einkaufsstraßen und Geschäfte stark frequentiert sind. Eine Umfrage des Meinungsforschungs-Unternehmens YouGov zeigt: Aus Angst vor dem Coronavirus wollen die Menschen 2020 mehr online kaufen - viele explizit bei kleinen Anbietern.

HDE-Umfrage

Innenstadthandel in Existenznöten

Mit Blick auf die aktuelle Pandemielage und die Einschränkungen des öffentlichen Lebens sehen sich nach einer aktuellen HDE-Trendumfrage unter mehr als 500 Unternehmen knapp 60 Prozent der befragten Innenstadthändler in Existenznöten.

Interview

„Wir werden Verfassungsbeschwerde einlegen“

Im Interview fordert HDE-Präsident Josef Sanktjohanser staatliche Unterstützung zur Rettung der Innenstädte, ein Belastungsmoratorium für den von der Coronakrise gebeutelten Handel sowie eine bundeseinheitliche Regelung für Sonntagsöffnungen.