Aldi und Kaufland interessiert an Real.de

 

Das zum Verkauf stehende Digital-Geschäft von Real, "Real.de", lockt potenzielle Käufer. Das berichtet die Lebensmittelzeitung. So sollen Kaufland und Aldi bereits Interesse an der Online-Plattform bekundet haben, die im laufenden Geschäftsjahr auf ein Marktplatz-Volumen von rund einer Miliarde Euro kommen könnte.

 

Die Real-SB-Warenhäuser samt dem Online-Geschäft sollen an den Investor SCP gehen. Den Verkauf hat der bisherige Mutterkonzern Metro bislag noch nicht abgeschlossen. Der Investor hatte bereits angekündigt, das Digital-Geschäft weiterverkaufen zu wollen. Wunsch-Verkaufspreis: 150 bis 250 Millionen Euro.

 

Zur News-Übersicht geht es hier.

Mehr Nachrichten zur Coronakrise

HDE-Prognose

Nonfood-Handel droht Umsatzverlust von 40 Milliarden Euro

Der Nonfood-Einzelhandel hat im April einen historischen Umsatzeinbruch erlitten, wie der Handelsverband Deutschland (HDE) mitteilt. Durch Corona-bedingte Geschäftsschließungen sanken die Erlöse im Vorjahresvergleich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 14,4 Prozent.

Coronakrise

HDE lehnt Einschränkung von Werkverträgen ab

Der Handelsverband Deutschland (HDE) warnt vor weiteren Regulierungen bei Werkverträgen mit der Begründung des Kampfes gegen die Verbreitung des Coronavirus in der Fleischwirtschaft. Der Vorschlag ginge am Ziel vorbei, heißt es.

Coronakrise

Kunden kehren nur langsam in die Innenstädte zurück

Auch wenn die Menschen wieder in die Geschäfte dürfen: Maskenpflicht und Abstandsregeln vermiesen vielen das Shopping-Erlebnis. Der Handel leidet unter der Zurückhaltung. Es könnte zahlreiche Pleiten geben.

Coronakrise

Modehandel nach Wiedereröffnung stark unter Druck

Die Corona-Krise ist für den Modehandel auch nach dem Ende des Lockdowns längst nicht vorbei. In den Läden stapelt sich unverkaufte Ware. Doch die Kauflust ist im Keller. Deshalb droht eine gewaltige Rabattschlacht.

Marketing

„Jetzt geht es um Nähe und Authentizität“

Mit seiner Storytelling-Agentur Jung von Matt/SAGA betreut Geschäftsführer Stephan Giest große Handelsunternehmen. Im Interview spricht er über die Kommunikation nach der Coronakrise und Kundenbindungsstrategien mit Happy End.