Metro und Redos verhandeln exklusiv


Der Verkaufsprozess von Real tritt in eine entscheidende Phase ein. Metro und ein von Immobilienentwickler Redos geführtes Konsortium haben exklusive Vertragsverhandlungen vereinbart. Ziel ist es, im Sommer zu einem Abschluss zu kommen. 


Das Rahmenkonzept, auf das sich die Parteien verständigt haben, sieht vor, Real als Ganzes an Redos zu veräußern. Metro bleibt zunächst am operativen Geschäft von Real mit 24,9 Prozent beteiligt, erhält jedoch eine Put Option, die frühestens nach drei Jahren ausübbar ist. Der aktuelle Verhandlungsstand impliziert rund eine Milliarde Euro Unternehmenswert sowie rund 500 Millionen Euro Eigenkapitalwert. Die Verbindlichkeiten von Real werden vom neuen Eigentümer übernommen. 

 

„Im September 2018 haben wir den Verkaufsprozess für Real mit dem Ziel gestartet, Metro vollständig auf den Großhandel auszurichten sowie das SB-Warenhausgeschäft als Ganzes zu veräußern. Diesem Ziel sind wir mit der Exklusivitätsvereinbarung ein Stück näher gekommen“, erklärt Olaf Koch, Vorstandsvorsitzender der Metro AG. „Mit dem von Redos geführten Konsortium haben wir einen starken und erfahrenen Partner gefunden, der aus unserer Sicht das überzeugendste Konzept für die Neuausrichtung von Real vorgelegt hat. Als Minderheitsgesellschafter sind wir bereit, den weiteren Weg verantwortungsvoll für einen definierten Zeitraum zu begleiten. Damit vollziehen wir die vollständige Fokussierung auf den Großhandel.“

 

Der Abschluss der endgültigen Verträge würde unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Wettbewerbsbehörden stehen. Die Gremien von Metro und dem von Redos geführten Konsortium mit Morgan Stanley und ECE müssen dem Abschluss ebenfalls zustimmen.

 

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