Hornbach will sparen

Der Baumarkt-Konzern Hornbach will Kosten senken, um den Gewinn zu steigern. Trotz der schwachen Ertragsentwicklung im Geschäftsjahr 2018/19 blickt das Unternehmen zuversichtlich nach vorne, wie es bei seiner Bilanzpressekonferenz mitteilt. So rechnet der Baumarktbetreiber für das laufende Geschäftsjahr mit einem Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich und einem deutlich überproportionalen Anstieg beim bereinigten Betriebsergebnis (EBIT).

 

„Im Geschäftsjahr 2018/19, in dem wir auch 50 Jahre Hornbach Bau- und Gartenmärkte feierten, waren wir bei unseren Kunden sehr erfolgreich", betont Albrecht Hornbach, Vorstandsvorsitzender der Hornbach Management AG. Das Geschäftsmodell funktioniere. Tatsächlich hat Hornbach die Umsatzprognose 2018/19 mit einem Plus der Nettoumsätze von 5,3% auf 4.362 Mio. Euro erfüllt. Nicht zufrieden ist Hornbach dagegen mit der Gewinnentwicklung. „Es gelang uns leider nicht, den Erfolg beim Kunden auch in einen Gewinnanstieg umzuwandeln“, so Albrecht Hornbach. Dies lag nach Unternehmensangaben vor allem am stark überproportionalen Anstieg der Personal- und Sachkosten im vierten Quartal 2018/19. Dahinter verbargen sich insbesondere Mehrkosten für die Verbesserung des stationären Marktauftritts, wie etwa durch Marktumbauten oder Instandhaltungsmaßnahmen, sowie für die intensive Vorbereitung auf die Frühjahrssaison 2019.

 

Künftig sollen die Kosten wieder langsamer wachsen als die Umsätze. Dazu soll weniger investiert werden - maximal 130 Mio. Euro statt der 196 Mio. im abgelaufenen Geschäftsjahr. Weitere konkrete Sparmaßnahmen nennt das Unternehmen nicht, allerdings ist von "Kostendisziplin in den Filialen und der Verwaltung" die Rede. 

 

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