Keine Lieferengpässe für Lebensmittel 

 

Die deutsche Getränkewirtschaft sieht trotz der Einschränkungen durch die Ausbreitung des Coronavirus keine Lieferengpässe. Auch die großen Lebensmittelhändler beruhigen Kunden: Es ist genug für alle da.

 

Zwar gebe es stellenweise eine erhöhte Nachfrage, dennoch sei die Versorgung weiterhin gewährleistet, wie die Verbände der Getränkewirtschaft mitteilten. Damit das auch so bleibt, baten die Verbände die Verbraucher um Unterstützung. So solle nicht hauptsächlich am Wochenende eingekauft werden, damit nicht zu viele Menschen auf einmal in den Märkten sind. Das erhöhe das Ansteckungsrisiko mit dem Erreger Sars-CoV-2. Zudem solle das Leergut auch wieder zurückgebracht werden. Wenn zu wenige Flaschen im Umlauf seien, könne das zu einem Engpass führen.

 

In einem gemeinsamen "Brief an Deutschland", der etwa in der Zeitung "Welt" veröffentlicht wurde, versichern die Unternehmen Aldi Nord, Aldi Süd, Edeka, Kaufland, Lidl, Netto, Penny und Rewe ihren Kunden, dass Lebensmittelprodukte in ausreichender Menge zur Verfügung stehen: „Es gibt keinen Grund zur Sorge.“ Die Händler bitten Verbraucher jedoch "um Rücksicht und Solidarität. Bitte kaufen Sie möglichst bedarfsgerecht und entsprechend ihrer jeweiligen Haushaltsgröße ein. Damit tragen Sie dazu bei, dass die Lieferstrukturen der Lebensmittelindustrie und des Handels nicht überfordert werden und dass auch für Ihre Mitbürger Lebensmittelprodukte in ausreichender Menge zur Verfügung stehen."

 

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