Extratouren für Bofrost und Eismann 

 

Die großén Tiefkühl-Lieferdienste verzeichnen in der Coronakrise einen Kundenansturm. Auch Stammkunden lassen Eismann, Bofrost und Co. öfter vorfahren, um ihre Vorräte aufzufüllen.

 

Die Anzahl der Bestellungen sei um etwa 50 Prozent gewachsen und der durchschnittliche Auftragswert habe je Bestellung um rund zehn Euro zugelegt, zitiert die "Lebensmittelzeitung" einen Eismann-Sprecher: "Im Bestandskundengeschäft steigen die Kaufquoten seit letzter Woche kontinuierlich." Insbesondere Tiefkühlgemüse, Fisch und Geflügel würden verstärkt nachgefragt. Auf Wunsch stelle der Dienstleister Ware an einem vereinbarten Ort ab, um den direkten Kundenkontakt zu vermeiden.

 

Auch Bofrost verzeichnet verstärkte Vorratskäufe. Die Online-Umsätze fallen laut Bofrost mehr als doppelt so hoch wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres aus, berichtet das Branchenblatt. Onlinesupermarkt Picnic muss das Personal aufstocken, um der Nachfrage Herr werden zu können.

 

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