Ebay kommt Einzelhändlern in der Krise entgegen

Der Online-Marktplatz Ebay hat ein Soforthilfeprogramm ins Leben gerufen, um deutsche Händler in der Coronakrise zu unterstützen. Wie die Handelsplattform mitteilt, gehören dazu unter anderem ein Zahlungsaufschub für Verkaufsgebühren und der Verzicht auf Verkaufsprovisionen. Im Einzelnen bietet Ebay den Händlern:

 

► Zahlungsaufschub für Verkaufsgebühren
Um gerade kleine Händler dabei zu unterstützen, ihre Liquidität in der derzeitigen Situation zu schützen, bietet Ebay ihnen einen Aufschub der Zahlung ihrer Verkaufsgebühren um 30 Tage an. Händler, die dieses Angebot in Anspruch nehmen möchten, finden ab dem 25. März weitere Details hierzu auf der Seite zum Coronavirus im eBay-Verkäuferportal.

 

► Verzicht auf Verkaufsprovision
Zusätzliche Unterstützung bietet Ebay denjenigen Händlern an, die auch im stationären Handel aktiv sind und deshalb in besonderem Maße von Umsatzrückgängen betroffen sind. Für alle Artikel, die diese Händler bis 30. Juni 2020 neu bei Ebay einstellen und erfolgreich verkaufen, müssen die Händler keine Verkaufsprovisionen an Ebay zahlen. Außerdem bietet Ebay diesen Händlern eine gezielte, auf ihr Geschäft zugeschnittene Beratung an. Die Händler, die für dieses Programm in Frage kommen, werden in der kommenden Woche angeschrieben und können entscheiden, ob sie das Angebot wahrnehmen wollen. Stationäre Händler, die nicht angeschrieben wurden, die aber trotzdem an dem Programm teilnehmen möchten, können sich alternativ unter localhero@ebay.com an Ebay wenden.

 

► Kostenfreie Premium-Shops
Händler, die sich in der derzeitigen Situation dazu entscheiden, in den Online-Handel einzusteigen, um Kunden digital zu erreichen und dafür den Ebay-Marktplatz nutzen möchten, erhalten ebenfalls Unterstützung. Die Händler erhalten für sechs Monate kostenfrei einen Premium-Shop, zahlen für drei Monate keine Verkaufsprovisionen für die erfolgreich verkauften Artikel und können sechs Monate kostenlos den Ebay Concierge Premium-Kundenservice in Anspruch nehmen.

 

Zur News-Übersicht geht es hier.

Mehr Nachrichten zur Coronakrise

IFH-Analyse

Wie der Fahrradmarkt von der Coronakrise profitiert

Der deutsche Fahrradmarkt ist von 2015 bis 2019 mit einem Umsatzplus von 5,03 Milliarden Euro stark gewachsen. Der wirtschaftliche Einbruch der Coronakrise zeigt sich im Fahrradmarkt nicht, im Gegenteil.

Weihnachtsgeschäft

Frühe Suche nach Geschenken

Weihnachtsgeschenke und Christbaumschmuck auf den letzten Drücker? Nicht in diesem Jahr: Jeder dritte Deutsche (33 Prozent) hat sich 2020 vorgenommen, wesentlich früher mit der Weihnachtsplanung zu beginnen, so eine neue repräsentative Umfrage.

HDE-Konsumbarometer

Langsam auf Erholungskurs

Wie schon in den vergangenen Monaten bleibt die Verbraucherstimmung auch im August nach dem starken Einbruch zu Beginn der Coronakrise auf Erholungskurs, zeigt das HDE-Konsumbarometer. Allerdings verlangsamt sich das Tempo des Anstiegs im Vergleich zum Vormonat.

Coronakrise

Altmaier will Ladensterben in Innenstädten verhindern

Der Handel rechnet mit milliardenschweren Umsatzeinbußen, weil das Geschäft in Innenstädten nicht richtig in Schwung kommt. Bundeswirtschaftsminister Altmaier will gegensteuern - und setzt dabei auch auf Online-Shopping.

E-Commerce

Verbraucher wollen auch nach Corona mehr online kaufen

Aufgrund von Covid-19 und den verhängten Restriktionen haben 59 Prozent der Deutschen mehr online eingekauft als zuvor, so eine neue repräsentative Umfrage. 87 Prozent der Befragten wollen auch in Zukunft in diesem Maße oder sogar zunehmend Produkte im Internet bestellen.