Einzelhandel verzeichnet Umsatzplus

 


Die deutschen Einzelhändler sind im Mai ganz unterschiedlich aus dem Corona-Tief gekommen. Im Vergleich zum April legten die Umsätze preisbereinigt (real) um starke 13,9 Prozent zu.

 

Das waren auch 3,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt auf der Grundlage vorläufiger Zahlen berichtete. Dieser stärkste Anstieg seit Beginn der statistischen Zeitreihe im Jahr 1994 war aber höchst unterschiedlich verteilt.

 

So verzeichnete der Internet- und Versandhandel gegenüber dem Vorjahresmonat ein Plus von 28,7 Prozent. Hingegen musste der gerade für die Innenstädte relevante Handel mit Textilien, Schuhen und Lederwaren starke Einbußen hinnehmen. Die Sparte verzeichnete im Mai einen um 22,6 Prozent verringerten Real-Umsatz. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres fehlen diesen Händlern 32,6 Prozent der Erlöse.

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