Strafzettel im Supermarkt bezahlen

 

Falschparker können ihre Knöllchen in Köln an der Kasse im Supermarkt bezahlen. Im Rahmen eines Pilotprojekts steht auf dem per Post zugestellten Strafzettel künftig ein Barcode.

 

Köln ist bundesweit die erste Kommune, die diesen Service für ihre Bürger anbietet, so der Städte- und Gemeindebund. Die Lösung soll einfach, schnell und auch anonym dafür sorgen, dass Bußgelder in der öffentlichen Kasse landen. Eine Überweisung ist dann nicht mehr notwendig.

 

Wer in Köln falsch geparkt hat, bekommt nun zu seinem „Anhörungsschreiben“ auch einen Barcode zugestellt, wie man ihn zum Beispiel von Pfandbons kennt. Er lässt sich abtrennen und innerhalb einer Woche bezahlen. Dafür geht man in einen Laden und lässt ihn – alleine oder mit anderen Einkäufen – scannen. Dabei kann auch in bar gezahlt werden, was bei Knöllchen vorher nur schwer möglich war. Persönliche Daten werden bei dem Vorgang nicht übermittelt, so die Stadt Köln. Die Zahlungsvorgänge managed das Berliner Unternehmen Cash Payment Solutions. Das Pilotprojekt ist zunächst auf ein Jahr angelegt.

 

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