Modekonzern Gerry Weber verkauft Hallhuber

Das insolvente Modeunternehmen Gerry Weber hat seine Tochter Hallhuber verkauft. Käufer ist ein britischer Investor. Gerry Weber bleibt mit 12 Prozent an der Münchener Modekette beteiligt.

 

Die Mehrheit übernimmt ein Fonds, der schon im Februar eine Brückenfinanzierung für Hallhuber in Höhe von 10 Millionen Euro bereitgestellt hat. Dafür ist ihm eine Kaufoption erteilt worden, die er jetzt genutzt hat. Zusätzlich bekommt Gerry Weber noch eine halbe Million Euro.

 

Hallhuber erhofft sich laut Geschäftsführer Rouven Angermann vom neuen Mehrheitseigner Investitionen in IT und Online-Handel. Die Modekette aus München wurde im Jahr 2015 von Gerry Weber gekauft, vor allem jüngere Zielgruppen wollte der Modekonzern damit erreichen. Gerry Weber hat im Januar Insolvenz beantragt.

 

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