Lieferkette: Handelsunternehmen dringen auf existenzsichernde Löhne

Acht große Handelsunternehmen wollen offenbar noch diese Woche eine freiwillige Selbstverpflichtung unterzeichnen, um existenzsichernde Löhne in globalen Lieferketten zu garantieren. Das berichtet die Lebensmittel Zeitung. Vorerst soll es dabei um die Eigenmarken der Händler gehen.

 

Die Händler wollen laut Bericht eine Selbstverpflichtung gegenüber Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) zu "Existenzsichernden Einkommen und Löhnen in Agrarlieferketten" abgeben. Die Unterzeichnung soll auf der internationalen Grünen Woche stattfinden, mit an Bord sind: Aldi Nord, Aldi Süd, Kaufland, Lidl, Rewe, dm, Edeka und Tegut. Das Ziel: die Realisierung existenzsichernder Einkommen und existenzsichernder Löhne für Bauern- und Arbeiterfamilien in globalen Lieferketten. Vorerst soll es offenbar nur um Eigenmarkenprodukte gehen. 

 

Zur News-Übersicht geht es hier.

Zum Weiterlesen

Plattformökonomie

Von der Kraft des Netzwerkeffekts

Ob Facebook, Amazon oder Airbnb – hinter jeder digitalen ­Plattform verbirgt sich ein komplexes System. Für das rasche ­Wachstum sorgt ein Zusammenspiel verschiedener Effekte, sowohl auf Anbieter- als auch auf Nachfrageseite. Der Netzwerkeffekt steht dabei im Zentrum.

Herbstprognose

Warum der HDE trotz Coronakrise mit Wachstum rechnet

Trotz der Coronakrise rechnet der Handelsverband Deutschland (HDE) für das laufende Jahr mit einem Umsatz im Einzelhandel von knapp 552 Milliarden Euro - und damit mit rund 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Lage sei jedoch in einzelnen Branchen sehr verschieden, heißt es.

E-Commerce

Die größten Onlineshops wachsen zweistellig

Die hundert größten Onlineshops im deutschen E-Commerce konnten auch im Jahr 2019 ein zweistelliges Umsatzwachstum erwirtschaften. Die Steigerung im Vergleich zum Vorjahr beträgt 11,6 Prozent bei einem Gesamtjahresumsatz von 37,52 Milliarden Euro, so eine neue Studie.

Umfrage

Herzen der Deutschen schlagen für die Innenstädte

Welchen Einfluss hat Corona auf das Kaufverhalten und die Entwicklung der Innenstädte? Eine neue Umfrage hat mehr als 5.600 Konsumenten um ihre Meinung gebeten. Fast 90 Prozent der Befragten ist eine lebendige Innenstadt wichtig.

Coronakrise

Vorliebe für Onlinekäufe hält an

Onlinekäufe sind in der Coronakrise nach wie vor beliebt und werden teilweise dem stationären Kauf vorgezogen. Möglichkeiten zur Online-Informationssuche und für personalisierte Angebote werden vor allem von der jüngeren Zielgruppe zunehmend genutzt, so eine neue Umfrage.