Coronavirus trifft Unternehmen

Die Virus-Krise erfasst immer mehr Unternehmen. Einige Handelsketten berichten von einer stärkeren Nachfrage nach Hygieneprodukten und haltbaren Lebensmitteln, so etwa Aldi Süd und Lidl. 

 

"Wir sind darauf vorbereitet und erhöhen entsprechend unsere Lagerbestände", erklärte Aldi-Süd. Auch Lidl hat nach eigenen Angaben die Vorräte aufgestockt und arbeitet "intensiv" an der sicheren Warenversorgung. Die Rewe Gruppe, zu der auch Penny-Märkte gehören, hat dagegen bisher keine auffällig starke Nachfrage verzeichnet. Laut dem Handelsverband Deutschland kam es hierzulande bislang nicht zu Engpässen.

 

Deutsche und andere europäische Unternehmen in der Volksrepublik China bekommen die Folgen der Coronavirus-Epidemie sehr deutlich zu spüren. "Die Auswirkungen sind insgesamt schlimm", erklärten die deutsche und die europäische Handelskammer in China nach einer Umfrage unter ihren Mitgliedsfirmen. Fast 90 Prozent berichteten von "mittelschweren bis starken Auswirkungen" durch die Lungenkrankheit. Wegen der Krise erwarte fast jedes zweite Unternehmen einen zweistelligen prozentualen Einbruch der Einnahmen in der ersten Hälfte des Jahres - ein Viertel rechne sogar mit mehr als 20 Prozent Rückgang. Ein gutes Drittel hat demnach schon Probleme mit seinen Finanzströmen.

 

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