Abschreibungen auf Real drücken Metro in Verlustzone

Abschreibungen auf die kurz vor dem Verkauf stehende Supermarktkette Real haben den Handelskonzern Metro im ersten Quartal ins Minus gedrückt. Unter dem Strich stand ein Verlust von 34 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilt. Die Wertberichtigungen auf Real beziffert Metro auf 237 Millionen Euro. Metro hat sich vor wenigen Tagen grundsätzlich mit einem Konsortium um den Immobilieninvestor X-Bricks über den Verkauf der angeschlagenen Supermarktkette geeinigt.

 

Im fortgeführten Geschäft - also ohne Real und ohne das ebenfalls vor einem Verkauf stehende chinesische Geschäft - sank der Gewinn in den drei Monaten per Ende Dezember um knapp 30 Prozent auf 121 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (Ebitda) ohne Immobilienverkäufe nahm leicht um 0,6 Prozent auf 526 Millionen Euro ab. Die Jahresprognose bestätigt Metro.

 

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