Metro-Chef Olaf Koch darf zum Jahresende gehen

 

Der Vorstandsvorsitzende des Handelskonzerns Metro kann sein Amt wie gewünscht zum Jahresende aufgeben. Der Aufsichtsrat habe der einvernehmlichen Aufhebung des Vertrags mit Olaf Koch zum 31. Dezember 2020 zugestimmt, teilt das Unternehmen in Düsseldorf mit.

 

Der Aufsichtsrat danke Koch für seine "großen Verdienste" und habe ein geordnetes Verfahren zur Auswahl einer neuen Unternehmensspitze beschlossen, heißt es weiter. Kochs Vertrag lief ursprünglich bis Ende Februar 2022. Eine Begründung für das vorzeitige Ausscheiden wird nicht genannt.

 

Koch ist seit 2012 der Chef des MDax-Konzerns. Er hat Metro nach und nach zum reinen Großhändler umgebaut. Die Einzelhändler Mediamarkt, Saturn und Real wurden vom Konzern abgespalten. Zuletzt hat Metro sein China-Geschäft verkauft. Die Corona-Krise setzt das Unternehmen allerdings unter Druck, wie an der Entwicklung des Aktienkurses seit Anfang des Jahres abzulesen ist.

 

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