Karstadt Kaufhof schließt sechs Logistikzentren

Galeria Karstadt Kaufhof sieht moderne Logistik und die Gewinnung von Drittkunden als eines der wesentlichen Wachstumsgebiete des Unternehmens. Um nach der Fusion von Karstadt und Kaufhof Doppelstrukturen abzubauen, schließt das Unternehmen sechs Logistikstandorte. Das geht aus einer Mitteilung hervor.

 

Demnach ermöglicht ein mit dem Gesamtbetriebsrat vereinbarter Interessenausgleich und Sozialplan "erhebliche Einsparungen an Personal- und Sachkosten". So könne auch ein künftig geplantes Drittkundengeschäft zu wettbewerbsfähigen Konditionen betrieben werden. Konkrete Angaben zur Höhe der Einsparungen und der Zahl der wegfallenden Jobs macht das Unternehmen nicht.

 

Geschlossen werden die Logistikstandorte von Galeria Logistik in Frechen und Erfurt, sowie vier kleinere regionale Verteillager in Stuttgart, Würzburg, Hannover und Berlin. Die Kapazitäten in den Lagern in Dietzenbach und Neuss sowie das regionale Verteillager in München werden auf neue Anforderungen angepasst, der Standort Köln-Porz wird erheblich erweitert.

 

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