Corona treibt Konsum von Elektronikartikeln an

 

In der Corona-Krise haben die Verbraucher in Deutschland mehr elektronische Geräte für daheim gekauft. Im ersten Halbjahr 2020 ist das Segment im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,3 Prozent auf 20,3 Milliarden Euro Umsatz gewachsen, wie der Branchenverband gfu berichtet. Nach diversen Einschränkungen des öffentlichen Lebens waren zum Beispiel Spielekonsolen ( +23,9 Prozent) und Audio/Video-Zubehör (+16,3 Prozent) stark gefragt.

 

Erstmals seit längerer Zeit wuchs auch wieder der Umsatz mit TV-Geräten um 3,6 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Verkauft wurden 3,1 Millionen Geräte mit einem leicht gesunkenen Durchschnittspreis von 557 Euro, wie der Verband berichtet. Home-Office und Home-Schooling hießen weitere Trends, die den Verkauf von Desktop-Computern (+13,6 Prozent Umsatz), Notebooks (+28,1 Prozent) und Monitore (+46,8 Prozent) ankurbelten.

 

Auch die Küchen wurden neu ausgerüstet, um größere Vorräte zu halten und mehr zuhause zu kochen. Bei den Elektro-Großgeräten stieg der Umsatz um 2,7 Prozent, während die Küchen-Kleingeräte sogar um 10,4 Prozent zulegten.

 

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