Real-Interessent springt ab

Der Kreis der Bieter, die um den Kauf der Metro-Tochter Real wetteifern, ist kleiner geworden. Nach übereinstimmenden Informationen der Börsen-Zeitung und der Lebensmittel Zeitung hat sich das von Redos geführte Konsortium aus dem Prozess verabschiedet. Metro habe darauf bestanden, dass der Käufer das kartellrechtliche Risiko vollständig übernehme. Dieser Forderung wollte der Bieter nicht nachkommen, heißt es in den Berichten. Redos ist ein auf Einzelhandelsimmobilien spezialisierter Fondsanbieter. 

 

"Die Verkaufsgespräche laufen und befinden sich im fortgeschrittenen Stadium. Wir sprechen mit verschiedenen Gesprächspartnern", gab sich Metro laut Börsen-Zeitung gestern zugeknöpft. Zum Paket gehören 65 Immobilien. Insgesamt betreibt Real 279 Standorte. Real werde nur als Ganzes abgegeben, hatte Metro-Chef Olaf Koch immer wieder betont.

 

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