Lebensmittel-Händler Kochhaus ist insolvent

Der Berliner Lebensmittelhändler Kochhaus hat Insolvenz angemeldet. Das berichtet die F.A.Z. unter Berufung auf den Insolvenzverwalter. Zu den Gründen möchte sich der Insolvenzverwalter demnach nicht äußern. In einer Mitteilung des Unternehmens heißt es dazu, dass "die Zeit für eine Restrukturierung mit den finanzierenden Banken und eine Vereinbarung mit einem neuen Investor leider nicht ausreichte."

 

Kochhaus ist ein Versender von Kochboxen, in denen neben einem Rezept auch alle für ein bestimmtes Gericht nötigen Zutaten enthalten sind. Auch die stationären Läden sind nicht nach Warengruppen, sondern nach Rezepten sortiert. So kann der Kunde portionierte Zutaten erwerben. Der Insolvenzantrag soll nicht das Ende von Kochhaus bedeuten: "Wir wollen das Kochhaus innerhalb eines geordneten Prozesses sanieren und auf der Grundlage unseres Konzepts alle Kochhäuser langfristig erhalten", sagte Gründer und Geschäftsführer Ramin Goo laut der Mitteilung.

 

Kochhaus wurde im Jahr 2010 gegründet, zwei Jahre später erhielt das Unternehmen den Deutschen Gründerpreis. Insgesamt beschäftigt Kochhaus 190 Mitarbeiter in Berlin, München, Köln und Frankfurt. 

 

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