Ministerin lobt Fortschritte bei Vermeidung von Plastikmüll

Handel, Industrie und Politik haben sich beim zweiten Runden Tisch zur Vermeidung von Verpackungsmüll auf keine konkreten Ziele geeinigt. Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) zeigt sich nach dem Treffen mit Vertretern aus Handel, Industrie und Verbraucherschutz am Dienstag in Berlin aber zufrieden. Seit dem ersten Runden Tisch zu dem Thema im Februar habe sich "extrem viel bewegt".

 

So sei zwischen Handelsunternehmen ein Wettbewerb um die besten Lösungen zur Plastikvermeidung entbrannt, lobt die Ministerin. Viele Ketten würden inzwischen etwa Mehrwegverpackungen für Obst und Gemüse, aber auch Waren von der Frischetheke anbieten. Auf einem weiteren Treffen des runden Tisches will die Ministerin einheitliche Standards für besser wiederverwertbare Verpackungen festlegen.

 

Auch der Einzelhandel verweist auf zahlreiche Veränderungen. So sei das Angebot unverpackten Obstes etwa stark gestiegen, auch bei der Abschaffung von Plastiktüten sei der Handel seinem Versprechen nachgekommen, sagt der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland, Stefan Genth.

 

Im November vorigen Jahres hat Schulze einen Fünf-Punkte-Plan für weniger Plastik und mehr Recycling vorgelegt und im Februar zu einem ersten Runden Tisch geladen. Danach hat Schulze angekündigt, bis zum Herbst konkrete Vereinbarungen mit den Teilnehmern zu treffen.

 

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