Mobile Commerce

Schnäppchenjagd per Smartphone

Mobile war der Umsatztreiber beim diesjährigen Black Friday: Die deutschen Händler erwirtschafteten am diesjährigen Schnäppchentag 49 Prozent mehr Umsatz im Mobile Web als im Vorjahr, so eine neue Studie.

03.12.2019

© Leo Lintang/Stock Adobe

Laut einer aktuellen Studie kauften 49 Prozent der deutschen Onlineshopper an Black Friday über mobile Endgeräte ein.

Apps verzeichneten im Jahresvergleich einen Umsatzanstieg um 23 Prozent. Das zeigt eine Analyse der Umsatzwerte von 311 deutschen Onlinehändlern durch die Advertising-Plattform Criteo. Zum Vergleich: Bei den Desktop-Verkäufen stieg der Umsatz um sechs Prozent, während er bei Transaktionen über das Tablet um zwölf Prozent einbrach. Kanalübergreifend konnten die Händler in Deutschland in diesem Jahr beim Black Friday 15 Prozent mehr Umsatz erwirtschaften als 2018, so die Studie.

Auch die Zahlen der Global Savings Group (GSG), einem Betreiber von Commerce-Content-Partnerschaften, sehen Mobile Commerce als treibende Kraft im Black-Friday-Geschäft. Demnach kauften 49 Prozent der deutschen Onlineshopper über mobile Endgeräte ein, die übrigen 51 Prozent am Desktop. Dafür waren die Desktopnutzer mit durchschnittlichen Ausgaben von 115 Euro kauffreudiger als die Mobile-Nutzer mit 96 Euro. Insgesamt gaben die deutschen Käufer am Black Friday 2019 laut GSG durchschnittlich 105 Euro pro Kopf aus. Dieser Mittelwert lag 2018 noch bei 111 Euro.

Schlagworte: Einzelhandel, Weihnachtsgeschäft, Point of Sale, E-Commerce, Black Friday

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