A-Lagen in B-Städten

Das Niveau der Einzelhandels-Spitzenmieten erhöhte sich nach Analysen von DIP – Deutsche Immobilien-Partner in den bedeutendsten deutschen Einzelhandelsmetropolen im Vorjahr moderat.

11.04.2017

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In den “Big Seven” (Berlin, Hamburg, München, Frankfurt/Main, Köln, Düsseldorf und Stuttgart) stiegen die Spitzenmieten 2016 insgesamt um 1,9 Prozent auf aktuell 313 Euro pro Quadratmeter. Im vergangenen Jahr erhöhten sich die Spitzenmieten lediglich in Berlin (340 Euro/Quadratmeter; 2015: 310 Euro/Quadratmeter) und Düsseldorf (290 Euro/Quadratmeter; 2015: 280 Euro/Quadratmeter). Berlin hat sich damit innerhalb weniger Jahre vom letzten Platz auf Rang 2 der teuersten deutschen Einzelhandelsstandorte noch vor Frankfurt (320 Euro/Quadratmeter) geschoben. Insgesamt reicht die Spanne innerhalb der “Big Seven” von 280 Euro pro Quadratmeter in Hamburg und Stuttgart bis 380 Euro pro Quadratmeter in München.

Gleichzeitig sind nationale und internationale Kapitalanleger nach wie vor stark an Einzelhandelsinvestments in den besten Citylagen vor allem der Metropolen interessiert, so DIP. Entsprechend stellen sich die Spitzenrenditen für Geschäftshäuser im Mittel der DIP-Märkte auf 4,2 Prozent per anno dar. In den Top-Lagen der „Big Seven“ reicht die Spanne von 2,9 Prozent (München) bis 3,9 Prozent (Stuttgart). Gleichzeitig nähern sich die Spitzenrenditen für Top-Objekte in attraktiven B-Städten wie Nürnberg (4,0 Prozent), Leipzig und Hannover (jeweils 4,5 Prozent) sowie Karlsruhe (4,6 Prozent) zunehmend dem Niveau der Metropolen an.

Schlagworte: DIP, Einzelhandelsflächen, Spitzenmieten, Retailflächen

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