Zwiegespalten im Netz

Im Internet persönliche Daten anzugeben – für sechs von zehn Konsumenten ist dies ein fester Bestandteil der modernen Kommunikation. Gleichzeitig sehen aber auch 84 Prozent den Datenschutz im Netz als enorm wichtig an.

10.04.2018

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Jeder vierte der Befragten wurde schon einmal Opfer von Datenmissbrauch, und die Mehrheit der Konsumenten versucht, die eigenen Daten besser zu schützen. Drei Viertel treffen verschiedene Vorkehrungen, um nicht einem Hackerangriff zum Opfer zu fallen. Allerdings – um digitale Dienste im Alltag zu nutzen, geben Konsumenten durchaus persönliche Daten preis. Besonders beliebt sind Tools, die Bewegungs- oder Gesundheitsdaten tracken: Sechs von zehn Befragten nutzen diese bereits oder können sich dies künftig vorstellen. Noch häufiger stellen Konsumenten ihre Daten zur Verfügung, um mit Kundenkarten Treupunkte zu sammeln (87 Prozent) oder um an Gewinnspielen teilzunehmen (81 Prozent).

Sicherheit beim Onlineshopping
Drei von vier Konsumenten achten beim Einkauf im Netz darauf, dass sie Onlineshops nur über eine sichere Verbindung besuchen. Fast jeder (98 Prozent) gab an, dass zuverlässige Zahlungsmethoden und hohe Datensicherheit (92 Prozent), zentrale Kriterien beim Einkaufen seien. Beim Vertrauen der Verbraucher liegen die Onlinehändler (81 Prozent) allerdings hinter Krankenkassen oder Banken (jeweils 87 Prozent).
Immerhin 28 Prozent der Befragten wichtig, dass Daten Anbieter Daten zusammenfassen, um personalisierte Angebote und Inhalte zu erstellen. Mehr als die Hälfte der Verbraucher ist skeptisch hinsichtlich der Möglichkeit, dass regelmäßig bestellte Waren automatisch nachbestellt werden. Auch die Lieferung einer Bestellung in den Kofferraum des eigenen Wagens können sich die meisten nicht vorstellen.

Die gesamte Studie finden Sie hier.

Schlagworte: Consumer Barometer, Datenschutz, Digitalisierung, IFH Köln, KPMG, Onlineshopping

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