Onlinemarktplätze als Vertriebskanal – Pro und Contra für Händler

Die Wahl des richtigen Vertriebswegs im Internet ist für Händler entscheidend. Neben dem eigenen Onlineshop sind vor allem Onlinemarktplätze unter Händlern sowie Kunden populär.

01.09.2015

Die Entscheidung, einen Onlinemarktplatz als Vertriebskanal zu nutzen, ist allerdings für Händler nicht immer leicht. Zum einen ist die Präsenz auf einem Onlinemarktplatz mit Aufwand verbunden. Zum anderen gibt es bereits eine Vielzahl von Onlinemarktplätzen, die sich voneinander deutlich unterscheiden. Wann bzw. ob sich der Vertrieb über einen Onlinemarktplatz lohnt und welche Plattformen für Händler die richtige Wahl sind, stellen daher wichtige Fragen dar, die es zu beantworten gilt.

Hier setzt die Studie „Onlinemarktplätze als Vertriebskanal – Status quo und Bewertung aus Händlersicht“ des Forschungsinstituts Ibi Research  an und ermittelt aktuelle Trends und Entwicklungen. Drei Viertel der Befragten Händler meinen, dass vor allem der Einstieg in das Onlinegeschäft durch die Nutzung von einem Onlinemarktplatz vereinfacht werden kann. Die zwei klar dominierenden Marktplätze in Deutschland sind dabei Amazon Marketplace und eBay, gefolgt von Rakuten und Allyouneed.

Die wichtigsten Kriterien für Händler bei der Auswahl eines Onlinemarktplatzes sind vor allem der Bekanntheitsgrad, das Image des Onlinemarktplatzes und die Benutzerfreundlichkeit. Eher unwichtig für die meisten befragten Händler sind hingegen die Abwicklung von Versand und Retouren sowie kostenpflichtige Marketingmaßnahmen. Als wichtigste Gründe für die Nicht-Nutzung von Onlinemarktplätzen wurden hohe Gebühren, zu starke Abhängigkeit vom Marktplatzbetreiber und ein zu geringer Umsatz genannt.


Etwa jeder fünfte Händler, der früher über einen Marktplatz verkauft hat, tut dies nicht mehr. Die drei häufigsten Gründe:

1. zu hohe Gebühren

2. zu starke Abhängigkeit vom Marktplatzbetreiber 

3. zu niedrige Umsätze

Schlagworte: Amazon, Ebay, Marktplatz, Onlineshop

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