Onlinehandel beflügelt Ladenplanung

Das Wachstum des E-Commerce zeigt Auswirkungen auf die Ladengeschäfte: Omnichannel-Services werden zum festen Bestandteil von Storekonzepten, das Trading-up im Marktauftritt des Handels setzt sich weiter fort, und immer mehr Onlinehändler eröffnen stationäre Geschäfte.

10.01.2016

Das sind die Ergebnisse aus der EHI-Studie „Der Store im Omnichannel-Zeitalter“. Um sich gegenüber der Konkurrenz aus dem Internet besser zu positionieren, investieren viele stationäre Händler in das, was der Onlinehandel nicht bieten kann: attraktive Storekonzepte, die das Einkaufen zum Erlebnis machen. Mehr als 80 Prozent der befragten Handels- und Ladenbauunternehmen bestätigten dies.

Dabei wird der Ladenbau immer individueller. Über die Hälfte der befragten Handelsunternehmen (52,6 Prozent) setzt verstärkt individuelle Einrichtungselemente ein. Knapp zwei Drittel rechnen mit einer Verkürzung der Renovierungszyklen – bei einer zugleich unverändert hohen Investitionsbereitschaft. Über 70 Prozent planen mit einem Anstieg ihrer Ladeninvestitionen von bis zu zehn Prozent. Jeder zweite der 1 000 größten Onlineshops betreibt auch stationäre Geschäfte. Die Ergebnisse beziehen sich auf Angaben von 41 Planungsleitern aus dem Handel sowie 50 Ladenbauunternehmen und Planungsbüros aus der DACH-Region.

Schlagworte: E-Commerce, Ladenbau, News, Trading-up

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