Onlinehandel: 30 Prozent der Zugriffe von Mobilgeräten

Tablets und Smartphones spielen für den Onlinehandel eine wachsende Rolle. Laut dem aktuellen Online-Handels-Konjunkturindex e-KIX von Handelsverband Deutschland und Forschungsinstitut ECC erfolgen mittlerweile 30 Prozent der Zugriffe auf Onlineshops von mobilen Geräten aus.

11.01.2016

„Immer mehr Kunden kaufen per mobilem Endgerät ein“, sagt der stellvertretende HDE-Hauptgeschäftsführer Stephan Tromp. Bei den Einkäufen entfallen zwölf Prozent auf Tabletnutzer und zehn Prozent auf Smartphones. „Die Daten zeigen, wie wichtig es für die Händler ist, mobilfähige Onlineshops anzubieten“, so Tromp. Nur auf PCs oder Laptops ausgelegte Shop-Lösungen und Homepages verschenkten Potential und führten zu Kundenverärgerung.

Darüber hinaus nutzen viele Kunden ihre Smartphones im stationären Handel. Die Verbraucher informieren sich mobil im Geschäft über Produkte, Preise und Anbieter. „Smartphones sind auch im stationären Handel ein wichtiger Einkaufsbegleiter. Deshalb muss die Politik die WLAN-Störerhaftung abschaffen“, sagt der stellvertretende HDE-Hauptgeschäftsführer. Denn an vielen Standorten sei eine verlässliche Internetverbindung für die Kunden nur über WLAN zu erreichen.

Bisher schreckten aber die unkalkulierbaren rechtlichen Risiken der Störerhaftung viele Händler davon ab, in ihren Geschäften entsprechende Angebote zu machen. Der aktuelle Gesetzentwurf sei praxisfern, da er eine Registrierung jedes WLAN-Nutzers vorsehe. Das sei im Handel schon aus Zeitgründen nicht möglich und schrecke die Kunden von einer WLAN-Nutzung ab.

 

Schlagworte: Handelsverband, HDE, Mobile-Shopping, Onlineshopping

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