Modehandel 2025: Digitalisierung erfordert Cross-Channel-Konzepte

Der Wettbewerb im Modehandel ist intensiv und der Strukturwandel setzt den Markt weiter unter Druck. Nicht alle Fashionhändler werden Schritt halten können.

10.01.2016

Die neue Studie des Kölner Instituts für Handelsforschung (IFH), des Beratungsunternehmens KPMG und des Bundesverbands des Deutschen Textileinzelhandels (BTE) prognostiziert, dass bis 2025 mit der Schließung von rund 2 500 Läden im Fashioneinzelhandel, das heißt etwa vier Prozent der aktuellen „Doors“, gerechnet werden muss. Der Onlineanteil am Fashionmarkt wird bis 2025 von heute 21 auf rund 36 Prozent deutlich steigen, vor allem zulasten der Umsätze über stationäre Geschäfte.

Welche Rolle können Multilabelhändler zwischen Herstellershops, vertikalen Händlern und Internet-Pure-Playern einnehmen? Auch 2025 gibt es noch Raum für den Fachhandel, beruhigen die Studienpartner – er wird mit geringem (zwei Prozent) Marktanteilsverlust der dominierende Vertriebsweg im Jahr 2025 bleiben. Voraussetzung hierfür ist jedoch, so die Autoren, dass die beteiligten Anbieter die Herausforderung der Digitalisierung und der dadurch verschärften Wettbewerbssituation aktiv angehen. Cross-Channel-Konzepte seien die Basis für kundenorientiertes Handeln der Zukunft.

Schlagworte: Cross-Channel, E-Commerce, Modehandel, News, Onlinehandel

Kommentare

Ihr Kommentar