Fokus: Frisch ist Fehlanzeige

Wer seine Lebensmitteleinkäufe am Rechner erledigt, muss vielerorts noch auf Frischwaren und Vitamine verzichten oder eigens dafür doch in den Supermarkt gehen. Zu diesem Ergebnis kommt das Kölner EHI Retail Institute in seiner aktuellen Untersuchung „Lebensmittel-E-Commerce 2015“.

01.10.2015

Die derzeit am Markt präsenten Onlinehändler müssten der Studie zufolge nicht nur kräftig an ihrem Frischesortiment arbeiten, sondern auch ihre Logistik so optimieren, dass Lebensmittel wie Obst und Gemüse, Milchprodukte sowie Fleisch, Wurst, Käse und Fisch, aber auch Tiefkühlkost in guter Qualität bei den Onlinekunden ankommen. Nur ein Drittel führt derzeit eine Auswahl, die sich mit dem umfassenden Angebot eines Supermarkts messen kann.

Fast alle Onlinefoodanbieter greifen für die Belieferung auf einen externen Logistikpartner zurück, was im Falle lagerfähiger Waren oder Tiefkühlkost sinnvoll ist. „Sobald jedoch mehrere Kühlzonen abgedeckt werden müssen, lohnt es sich, einen eigenen Lieferdienst in Erwägung zu ziehen. Denn bei Testbestellungen mit bundesweiter Paketlieferung wurden teilweise Probleme der Frische festgestellt“, weiß Sascha Berens, E-Commerce-Experte bei EHI. Einen eigenen Lieferdienst nutzen bei den untersuchten 250 Onlineshops bisher nur 13 Prozent.

Schlagworte: E-Commerce, Fokus, Lebensmittelhandel

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