Deutschlands günstige Supermärkte

Die Deutschen müssen an den Supermarktkassen deutlich weniger zahlen als andere Europäer und die US-Amerikaner. Auf Platz zwei der preisgünstigsten Länder folgen die Niederlande, auf Platz drei liegt Spanien.

01.06.2016

© IRI

Das ist das Ergebnis eines internationalen Preisvergleichs des Marketing-Beratungsunternehmens IRI. Es vergleicht regelmäßig die Preise pro Kilogramm beziehungsweise Liter von rund 15 repräsentativen Warengruppen. Bei diesem Vergleich der Nationen stehen sowohl das gesamte Preisniveau als auch eine Unterscheidung nach Aktions- und Regalgeschäft sowie nach Eigenmarken und nationalen Marken im Fokus. „Das Kernergebnis überrascht keinen, der die letzten Jahre die Preisentwicklung mitverfolgt hat“, sagt Marco Sinn, Business Development Manager bei IRI.

Auch im vierten Quartal 2015 sei Deutschland mit einem durchschnittlichen Warenkorbwert von 21,01 Euro das preislich günstigste Land im internationalen Vergleich. Gesunken seien die Preise in Großbritannien, wo sich die Preiskämpfe durch die Discounter bemerkbar machten. Während im vierten Quartal 2014 der Warenkorb in Großbritannien noch 19 Prozent teurer als in Deutschland gewesen sei, betrage der Preisabstand im vierten Quartal 2015 nur noch 5 Prozent, berichten die Marktforscher von IRI.

In Griechenland und den USA hingegen ist der Wert des Warenkorbs um 5 Prozent angestiegen. Der Preisabstand der jeweiligen Händler-Eigenmarken zu den nationalen Marken gibt dabei laut IRI einen Hinweis auf die für die Preisniveaus verantwortlichen Treiber. In den drei günstigsten Ländern sind die Eigenmarken zwischen 40 und 50 Prozent günstiger als nationale Marken.

Schlagworte: Europa, Preisvergleich, Supermärkte, USA

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