Track-and-Trace: Tabakhändler müssen sich registrieren

Die Tabakproduktrichtlinie verpflichtet Fachhändler sowie Hersteller und Importeure, bis zum 20. Mai 2019 das neue Rückverfolgbarkeitssystem von Tabakwaren einzuführen. Nun startet die Registrierungsphase. Was Händler beachten müssen.

09.04.2019

© Domino Deutschland

Per Track-and-Trace wird der Weg jeder Zigaretten- und Feinschnittpackung in der EU nachverfolgbar.

Per Track-and-Trace soll der Weg jeder Zigaretten- und Feinschnittpackung in der EU nahezu in Echtzeit vom Hersteller bis zur Verkaufsstelle verfolgt werden können. Damit das möglich ist, benötigen Tabakwaren-Fachhändler und alle Beteiligten der Lieferkette sogenannte IDs, über die sie identifiziert werden können, so der Handelsverband Tabak (BTWE). Fachhändler müssen sich bei der Ausgabestelle für die IDs – das ist in Deutschland die Bundesdruckerei – registrieren. 

Die Bundesdruckerei hat dafür auf ihrer Homepage eine spezielle Rubrik eingerichtet, die auch über den genauen Starttermin des Registrierungsportals und weitere Fragen informiert. Wichtig: Wer nicht registriert ist, kann ab dem 20. Mai nicht mehr mit Tabakwaren beliefert werden. Denn der Lieferant muss der EU melden, wer die Waren erhalten hat, so der BTWE. Dazu muss er die ID seines Kunden angeben.

Die Registrierung kann durch Dritte – also beispielsweise Lieferanten – übernommen werden. Voraussetzung hierfür ist allerdings eine schriftliche Beauftragung. Entscheidend ist, dass Tabakhändler nur einen Lieferanten mit der Registrierung beauftragen, denn sie dürfen nur eine ID verwenden, so der BTWE. Die Übergabe der Waren an den Tabakhändler müsse gemeldet werden, aber das übernehme der Lieferant.

Schlagworte: Einzelhandel, Tabakbranche, Tabakprodukterichtlinie, Bundesverband des Tabakwaren-EInzelhandels, Handelsverband Tabak

Kommentare

  • Fais AL-Murad

    Ich brauche EOID NUMMER

    Antworten
    01.06.2019, 17:47 Uhr
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