Branche für Glas, Porzellan, Keramik und Hausrat wächst

Die Branche für Glas, Porzellan, Keramik (GPK) und Hausrat hat 2014 ein kräftiges Umsatzplus von 3,2 Prozent erreicht. Das Gesamtmarktvolumen steigt auf 5,92 Milliarden Euro. Das zeigt der aktuelle „Branchenfokus GPK/Hausrat“ des IFH Köln.

10.06.2015

Die Branche für Glas, Porzellan, Keramik (GPK) und Hausrat verbucht ein Umsatzplus.

Ein überraschender Trend, vor allem, wenn man bedenkt, dass GPK und Hausrat für Konsumenten seit Jahren von vergleichsweise geringem Interesse sind. Der Umsatzverlauf der vergangenen Jahre ist unregelmäßig. Das Plus im Jahr 2010 folgte auf zwei schlechte Jahresergebnisse. Auch dem aktuellen Aufschwung ging von 2011 bis 2013 ein moderater Rückschlag voraus.

Kaum Produktinnovationen

Der Grund für die unregelmäßige Entwicklung: Der Branche mangelt es nach wie vor an Produktinnovationen. Neuerungen sind wichtig, schließlich steigern sie das Konsuminteresse der Verbraucher und könnten das Wachstum nachhaltig sichern.

Die Distributionsstruktur bei GPK und Hausrat vermittelt ein stabiles Bild mit immer noch knapp 40 Prozent Marktanteil für den Fachhandel. Der Online-Handel ist in diesem Bereich noch vergleichsweise schwach ausgeprägt.

Zukunft der Branche liegt im Online-Handel

Die IFH-Experten rechnen jedoch damit, dass der Markt künftig nur noch online wächst. Davon dürften insbesondere die dort stark vertretenen Fachhändler profitieren. Internet-Pure-Player stecken mit einem Umsatzvolumen von knapp 50 Millionen Euro dagegen noch in den Anfängen.

Schlagworte: Branchenumsatz, Fachhändler, GPK, Onlinehandel

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