Handelsarchiv

Dokumente zur Coronakrise gesucht

Für das im Aufbau befindliche „Archiv des deutschen Handels“ sucht der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg, Nils Busch-Petersen, Dokumente aus der Coronakrise. Er bittet alle Händler, relevante Erinnerungen zur Verfügung zu stellen.

26.05.2020

© Handelsverband Berlin-Brandenburg

Nils Busch-Petersen, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg.

Ob handgemalte Schilder während der Zwangsschließung eines Ladens, Infozettel für Kunden, Fotos, aufgeschriebene oder diktierte Geschichten – alles sei von Interesse, erklärt Busch-Petersen. Seine Bitte: „Dokumentieren Sie diese Wochen so gut als möglich." Gemeinsam mit seiner Frau Ulrike trägt Busch-Petersen seit mehr als zwei Jahrzehnten Belege zur Geschichte des Handels zusammen, die in die Sammlung des Projektes HandelsForum.berlin eingehen.

Das noch zu strukturierende Archiv hat mit Hilfe des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg (HBB), dessen Hauptgeschäftsführer Busch-Petersen ist, und der FML GmbH einen eigenen Raum am Mehringdamm gefunden. Die Unterstützung durch Galeria Kaufhof, Handelsverband Deutschland (HDE), MediaMarkt Berlin-Alexanderplatz und Möbel-Höffner schuf im Jahr 2018 die technischen Voraussetzungen, mit der Archivierung zu beginnen. 

Der Handel von heute ist nach Ladenschluss schon Geschichte. Seine Geschichte aber sei bewahrens- und seine Geschichten erzählenswert, ist Busch-Petersen überzeugt. Eine erste kleine Ausstellung von Objekten aus seiner Sammlung widmete sich in vergangenen Jahr dem Handel in Augenblicken der Berliner Stadtgeschichte und verglich historische Handelsplätze mit der heutigen Situation.

Angebote bitte an nbp@hbb-ev.de oder telefonisch unter: 0172/9104141
 

Schlagworte: Einzelhandel, Coronakrise

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