Gastbeitrag

So impfen Händler ihre Lieferketten

Der Ausbruch des Coronavirus hat tiefgreifende Folgen für den Einzelhandel: Viele Einzelhandelsketten mussten ihre Filialen und Fabriken in China schließen. Dadurch werden Lieferketten unterbrochen, Notfallpläne sind notwendig.

Von Ken Fleming, President bei Logistyx 12.03.2020

© Mopic / Stock Adobe

Lagerbestände müssen aus China in andere Länder gebracht werden.

Obwohl viele Einzelhandelsunternehmen über einen Lagerbestandspuffer in ihren Lieferketten verfügen, lautet die aktuelle Herausforderung, Lagerbestände aus China schnell und kostengünstig in andere Länder zu verlagern. Ein Transport Management System (TMS) für den Paketversand zum Beispiel ermöglicht es Einzelhandelsunternehmen und Herstellern, agiler zu handeln, Versandaktivitäten anzupassen und Kosten zu optimieren. Die Vorteile auf einen Blick:

Paketversand optimieren: Durch die Optimierung des Paketversands werden Versandkosten effektiv reduziert. Nachdem Einzelhändler große Warenmengen aus China in andere Länder verlegt haben, werden anschließend kleinere Pakete in die verschiedenen Filialen versendet, um an den globalen Standorten den richtigen Lager-Mix aufzubauen.

► Günstige Transportmittel finden: Mit einem TMS finden Unternehmen die ideale Versandmethode für jede Lieferung. Die Software, die mit den Carriern für Paketversand, Teilladungsverkehr, Komplettladungsverkehr und regional operierenden Versanddienstleister kommuniziert, schlägt dem Versender das beste Transportmittel zum besten Preis vor.

► Netzwerk internationaler Carrier nutzen: Ein umfassendes Netzwerk aus internationalen Carriern bietet Skalierbarkeit – beispielsweise durch die Fähigkeit, Preise und Services verschiedener Dienstleister zu vergleichen und den geeigneten Carrier elektronisch auszuwählen. So erhalten Versender den besten Preis für jeden Lieferort, jede Lieferzeit und jedes Produkt.

► Carrier Compliance sicherstellen: Um Lagerbestände schnell zu verschieben, sind Einzelhandelsunternehmen und Markenhersteller auf Lösungsanbieter angewiesen, die sicherstellen, dass je Kunde und implementiertem Carrier Service jedes Label allen Carrier-Anforderungen entspricht. Ein TMS für den Paketversand unterstützt Unternehmen dabei, automatisch korrekte und vollständige Label und Versanddokumente für jedes Paket zu generieren. Auf diese Weise werden Verzögerungen beim Versand oder beim Zoll vermieden. Das spart Zeit und Geld.

Ken Fleming ist President von Logistyx Technologies, einem Anbieter von Transportation-Management-Versandlösungen. Logistyx Technologies bietet seinen Kunden eine umfassende SaaS-Lösung auf Basis eines globalen Multi-Carrier-Netzwerks.

Logistyx Technologies mit Hauptsitz in Chicago, Illinois, hat weitere US-Niederlassungen sowie internationale Standorte in Kanada, dem Vereinigten Königreich, Singapur, den Niederlanden und Zweigniederlassungen in Deutschland und Frankreich.

Schlagworte: Supply Chain Management, Lieferkette

Kommentare

Ihr Kommentar