Coronakrise

OptioPay startet Gutschein-Plattform für lokale Händler

Die Corona-Krise trifft den Handel hart. Das Berliner FinTech-Unternehmen OptioPay will nun mit der Gutscheinplattform HilfeLokal.de unterstützen. Dort gekaufte Gutscheine für lokale Händler kommen diesen jetzt zugute und können eingelöst werden, sobald die Läden wieder öffnen dürfen.

30.03.2020

© Arnulf Hettrich / Imago

Die Gutscheinplattform soll lokale Händler unterstützen, die derzeit nicht öffnen dürfen.

OptioPay will gemeinsam mit Sponsoren in der Coronakrise helfen und hat die neue Gutscheinplattform HilfeLokal.de geschaffen. Kunden könnten ihre Lieblingsgeschäfte in direkter Umgebung unterstützen, indem sie jetzt Gutscheine bezahlen und HilfeLokal.de den Umsatz unmittelbar weiterleitet, erklärt das Unternehmen die Idee. Bei Wiedereröffnung könne der Gutschein dann sofort eingelöst werden.

Kunden, die einfach Geld spenden wollten, könnten einen Gutschein kaufen und verfallen lassen. Ladenbesitzer können sich auf der Plattform kostenlos anmelden. Wenn sie Gutscheine verkaufen, zahlen Sie eine Gebühr von 3,8 Prozent des Umsatzes. Sie dient laut OptioPay zur Deckung der anfallenden Kosten. Das Unternehmen sucht nach eigenen Angaben schon Sponsoren, um den Service Händlern in der Krise komplett kostenfrei anbieten zu können.

OptioPay ist ein auf Open Banking und Auszahlungen spezialisierter Finanztechnologiedienstleister für kundenzentrierte Mehrwertlösungen. Das FinTech betreibt eine Open Banking- und Auszahlungs-Plattform als White Label Lösung für Unternehmen aus unterschiedlichen Industrien. Zu den Partnern zählen große Unternehmen wie Adidas, Douglas, Ikea, Lieferando, Otto, Rewe, Rossmann oder Zalando. OptioPay wurde 2014 von den zwei Schulfreunden Marcus Börner (CEO) und Oliver Oster (COO) in Berlin gegründet, beschäftigt rund 45 Mitarbeiter aus 24 Ländern und ist operativ in der DACH-Region tätig.

Schlagworte: FinTech, Gutscheine

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