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Wie Deutsche in der Urlaubszeit zahlen

Eine Auswertung des Zahlungsabwicklers SumUp zeigt: Gerade in den deutschen Urlaubsregionen hat die Zahl der Kartenzahlungen im Vergleich zur Ferienzeit im vergangenen Jahr stark zugenommen.

10.08.2020

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In der Ferienzeit hat die Zahl bargeldloser Zahlungen im Vergleich zum Vorjahr zugenommen.

Halbzeit beim Sommerurlaub in Deutschland: Die ersten Schulferien sind vorbei, in manchen Bundesländern haben sie erst vor Kurzem angefangen. Dabei läuft für viele der Sommerurlaub in diesem Jahr anders als gewöhnlich. Zog es viele sonst oft in die Ferne, steht nun Deutschland selbst als Reiseziel hoch im Kurs – ob Reisen in Küsten- und Bergregionen oder einfach Urlaub zu Hause, gespickt mit kleinen Tagesausflügen in die Umgebung oder Kurztrips. Wie die Deutschen im Urlaub bezahlen, hat der Finanztechnologie-Anbieter SumUp analysiert.

Neben der Einfachheit erfüllt das bargeldlose Bezahlen offenbar auch das aktuelle Hygienebedürfnis der Deutschen – bargeldlose Zahlungen nehmen zu, auch in beliebten Urlaubsregionen. Die Anzahl der Transaktionen bei SumUp Händlern nimmt im Jahresvergleich der Sommerferien 2019 zu 2020 vor allem in den Küstenregionen Ost- und Nordsee (plus 130 Prozent beziehungsweise 134 Prozent), gefolgt vom Rhein-Mosel-Gebiet (119 Prozent) und der Lüneburger Heide (118 Prozent) stark zu. 

Bundesländer, die in der diesjährigen Ferienzeit ein besonders starkes Wachstum an bargeldlosen Zahlungen aufweisen, sind das Saarland, Bremen, Niedersachsen und auch Mecklenburg-Vorpommern. In diesen Ländern haben sich diese teilweise weit mehr als verdoppelt. Im Städtevergleich verzeichnet München das stärkste Wachstum, gefolgt von Hamburg, Köln und Berlin.

Teils starke Zunahme von Transaktionen im Lebensmittelhandel

Verschiedene Branchen, die SumUp-Geräte für bargeldlose Zahlungen nutzen, verzeichnen in dieser Feriensaison im Vergleich zur letztjährigen mehr Transaktionen. Vor allem im Gastrobereich ist der Zuwachs besonders hoch (Lebensmitteleinzelhandel plus 86 Prozent, Foodtrucks 56 Prozent, Zeitungskioske 40 Prozent, Cafés und Restaurants 28 Prozent). Der Anstieg in den einzelnen Branchen ist dabei regional sehr verschieden: Während Bayern und die Ostseeküste hohe Werte im Lebensmitteleinzelhandel aufweisen, ist im Rhein-Mosel-Gebiet vor allem ein starker Anstieg in der Sparte Hotel/Unterkunft zu sehen. In jedem Fall zahlen Kunden mittlerweile bereits kleinste Beträge bargeldlos - ein Trend, der auch weiterhin zu beobachten ist.

"Die Ergebnisse geben einen Hinweis auf das gestiegene Bedürfnis der Deutschen, den empfohlenen Hygieneregeln zu folgen. Zum anderen legen sie die Vermutung nahe, dass vermehrt Urlaub in Deutschland gemacht wird - und dabei einige Gebiete beliebter sind als andere", kommentiert Mareike Kaempf, Growth Lead Germany bei SumUp.

Schlagworte: Payment, Urlaub, Coronakrise

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