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Investitionen in die Effizienz

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Trotz verbrauchssteigernder Faktoren, die vor allem in neuen Ladenkonzepten begründet liegen, konnte der Nonfood-Handel seinen Stromverbrauch in 2017 auf Vorjahresniveau halten, so die Studie „Energie-Monitor 2018“ des EHI. Der Food-Handel hat sogar eine leichte Senkung des Stromverbrauchs erreicht.

Nach stetigen Senkungen der Stromkosten in den vergangenen vier Jahren sind diese 2017 wieder leicht gestiegen. So kostete die Nonfood-Händler der Strom im Durchschnitt 19,24 Euro/m2 Vkf. in 2017. Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr (19,22 Euro/m2 Vkf. pro Jahr) liegt allerdings nur im Centbereich. Im Food-Handel lagen die Kosten in 2017 pro Quadratmeter Verkaufsfläche bei 53,39 Euro. Das ist 1,02 Euro mehr als im Jahr davor.

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In den vergangenen vier Jahren konnte der Einzelhandel seinen Stromverbrauch stetig senken. In 2017 verbucht der Handel allerdings keine nennenswerten Verbrauchssenkungen mehr auf der Verkaufsfläche. So gab es im Food-Handel mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 321 kWh/m2 Vkf. in 2017 nur eine minimale Senkung gegenüber dem Vorjahr (323 kWh/m2 Vkf.). Der Nonfood-Handel konnte seinen Stromverbrauch mit durchschnittlich 104 kWh/m2 Vkf. auf Vorjahresniveau halten.

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„Um sich vom Onlinehandel abzuheben und das Einkaufen im stationären Handel attraktiver zu machen, werden beispielsweise aufwendigere Beleuchtungskonzepte oder Gastronomieangebote implementiert. Der dadurch entstehende zusätzliche Energieverbrauch wird von den Händlern als eine der wesentlichen Ursachen für diese Entwicklung genannt “, erklärt Benjamin Chini, Projektleiter Forschungsbereich Energiemanagement im EHI.

Die deutschen Händler arbeiten weiter daran, ihre Verbräuche zu senken und investieren daher viel in unterschiedliche Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz. In den vergangenen fünf Jahren haben 41 Prozent der Lebensmittelhändler jeweils mehr als 25 Millionen Euro in Energieeffizienzmaßnahmen investiert. Ein gutes Drittel hat jeweils fünf bis 25 Millionen Euro in entsprechende Maßnahmen gesteckt. Bei knapp einem Viertel der Food-Händler blieben die Investitionen unter fünf Millionen Euro.

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Im Nonfood-Bereich investierte mit 52 Prozent der größte Teil jeweils zwischen fünf und 25 Millionen Euro in die Energieoptimierung. Knapp die Hälfte (45 Prozent) blieb mit seinen Investitionen unter fünf Millionen Euro. Der Anteil der Nonfood-Händler, die jeweils mehr als 25 Millionen Euro investiert haben, liegt nur bei drei Prozent. Grund für die insgesamt geringeren Investitionen im Nonfood-Handel ist die dort genutzte, weniger energieintensive Anlagentechnik. So braucht der Nonfood- im Gegensatz zum Food-Handel zum Beispiel nicht in kostenintensive Kältetechnik zu investieren.

Die vollständige Studie „Energie-Monitor 2018“ ist ab Ende Januar 2019 im EHI-Shop erhältlich.

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