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Blick in die Glaskugel

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Wie sieht das Einkaufsverhalten der Zukunft aus? Und wie können Unternehmen sich auf künftige Herausforderungen einstellen? Im ersten von ­insgesamt sieben Teilen der Studie 2025: Smart Value Networks beleuchten dies GS1 Germany, PwC Deutschland und das Rheingold Institut.

Wir schreiben das Jahr 2025: Im selbstfahrenden Auto auf dem Weg zur Arbeit Bestellungen per digitalem Sprachassistenten aufzugeben, ist keine Vision mehr, sondern ein ganz gewöhnlicher Shoppingtrip. Omnichannel ist omnipräsenter Standard, und künstliche Intelligenz ist im Alltag der Verbraucher angekommen. Shopping 4.0 passiert überall und zu jeder Zeit.

„Unternehmen der Konsumgüterwirtschaft stehen vor der Herausforderung, sich in wenigen Jahren grundlegend zu transformieren“, sagt Klaus Vogell, Innovationsmanager bei GS1 Germany. „Der Kunde mit seinem steigenden Bedürfnis nach individuellem und gleichzeitig einfachem, schnellem Einkaufen steht so stark wie nie zuvor im Mittelpunkt der Entwicklungen. Wem es nicht gelingt, ihn mit seinen Produkten, Angeboten und Services zu überzeugen, verliert.“

Klaus Vogell, Innovationsmanager bei GS1 Germany. Anklicken zum Vergrößern. © Steffen Hauser

Klaus Vogell, Innovationsmanager bei GS1 Germany. Anklicken zum Vergrößern. © Steffen Hauser

Der Shopper der Zukunft, so das Szenario, ist sich seiner Möglichkeiten bewusst und hat hohe Ansprüche an die Unternehmen seiner Wahl. „Treiber für diese Entwicklung sind vor allem komplexe Wechselwirkungen zwischen technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen sowie die daraus resultierenden Erwartungen der Menschen“, erklärt Vogell. So wünsche sich der Verbraucher der Zukunft auf der einen Seite Individualität, Orientierung und Sicherheit in einer hochkomplexen und digitalisierten Welt. Denn die Produkt- und Preisvielfalt sowie die Daten- und Informationsflut verstärkten das Gefühl von Unübersichtlichkeit und Intransparenz. Auf der anderen Seite stehe der Wunsch nach größtmöglicher Freiheit und einem preiswerten, einfachen Einkauf zu jeder Zeit und über jeden beliebigen Kanal.

Nach Auffassung der an der Studie beteiligten Experten werden künftig vor allem einfache, intuitiv bedienbare Anwendungen wie persönliche Assistenzsysteme ­­zum Einsatz kommen. Digitale Plattformen sorgen gleichzeitig für einen schnellen Zugang zu einer Vielzahl von Lieferanten und­ Mar­ken mit einheitlichen ­Qualitätsversprechen und einfachen Zahlungsabläufen.

„Die klassischen Shopper­typen wird es zukünftig nicht mehr geben. Der Kunde agiert situativ. Die Kunst für Unternehmen wird also vor allem darin bestehen, sich flexibel auf diese situativen Bedürfnisse der Shopper einzustellen“, so Projektleiter Vogell. Shopping 4.0 stehe deshalb für einen Markt, der hochgradig von Nachfrage getrieben ist: Kunden möchten kaufen, was sie wollen – nicht das, was angeboten wird.

 

Über die Studie
In dem Szenarioprojekt „2025: Smart Value Networks“ entwickeln die beteiligten Experten im Laufe dieses Jahres sieben Szenarien zu den wichtigsten Trends der Branche: Shopper-Behaviour, Omnichannel- Retailing, Category-Management / Einkauf, Supply-Chain-Management / Last-Mile-Delivery, Future-Technologies, Produktion / Transparenz / Traceability, Wertschöpfungsnetzwerke / Network-Management. Die Ergebnisse werden jeweils in einem Whitepaper veröffentlicht. Aus den ­gewonnenen Erkenntnissen entsteht Anfang 2019 eine Roadmap als Leitfaden für die Konsumgüterbranche.

Die gesamten Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen für Unternehmen zum ersten Szenario „Shopper Behaviour 2025 – das Einkaufs­verhalten der Zukunft“ stehen bereits hier kostenfrei zur Verfügung.

Das Einkaufsverhalten im Jahr 2025 können Sie hier im Video studieren.

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