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Einen Webshop zu betreiben, ist vor allem für Händler, die ihre Wurzeln im Stationären haben, in vielerlei Hinsicht herausfordernd. Zum anspruchsvollen Thema Category Management im Omnichannel-Retailing bietet eine neue Anwendungsempfehlung von GS1 Germany fundierte Hilfestellung.

Die Aufgabe für stationär geprägte Händler besteht vor allem darin, eine für den Kunden attraktive Webpräsenz aufzubauen und diese mit dem Filialangebot zu verknüpfen. „Dies erfordert nicht nur hohe Investitionen in Aufbau oder Zusammenführung von IT-Systemen, sondern setzt auch voraus, bestehende Geschäftsmodelle, Kompetenzen und Prozesse infrage zu stellen“, so der Mitautor der Anwendungsempfehlung, Burkhard Elberg.

An dieser Stelle sieht der Senior Manager Training Category Management und Shopper Marketing bei GS1 Germany großen Nachholbedarf. Eine Befragung von Roland Berger unter 100 Entscheidungsträgern im Retail belegt dies eindrücklich: Demnach verfügen 80 Prozent der Befragten über keine Omnichannel-Strategie, 70 Prozent schätzen ihre Omnichannel-Kompetenz als gering ein und 78 Prozent ermöglichen ihren Kunden keine nahtlose Shopper Journey.

Händlern, die Anschluss an die Zukunft suchen, bietet die Anwendungsempfehlung auf rund 160 Seiten einen Gesamtüberblick über die Aufgabenfelder, Chancen und Herausforderungen des Category Managements (CM) im Bereich Omnichannel. „Auf dieser Basis können Retailer ihr Geschäftsmodell mit Blick auf die gestiegenen Anforderungen überprüfen und weiterentwickeln“, sagt Elberg. Entsprechende Handlungsempfehlungen für das CM im Onlinehandel sowie ein kanalübergreifendes CM für das Omnichannel-Retailing (OCR) sind in die Empfehlung integriert.

Für Händler wichtig zu wissen ist beispielsweise, dass Shopper beim Onlinekauf deutlich weniger Produkte wahrnehmen als beim Kauf im Laden und schnell die Webseite wechseln, wenn sie kein passendes Angebot finden. „Darum gilt es, relevante Produkte bestmöglich sichtbar zu machen, vor allem durch eine enge Abstimmung von Promotion- und Kommunikationsmaßnahmen mit dem Marketing“, erläutert der Experte.  Zugleich erwarteten Kunden in einem Onlineshop eine größere Sortimentsbreite in Relation zu einem vergleichbaren stationären Geschäft. „Im Sinne des OCRs ist es dem Shopper wichtig, dass sowohl die online bestellbaren als auch die in der Filiale verfügbaren Sortimente online einsehbar sind“, betont Elberg.

Grundlage dafür ist ein modernes Stamm­datenmanagement samt Produktattributen. „Die Anforderungen an vollständige und qualitativ hochwertige Daten haben sich durch die für einen Onlineshop benötigten Informationen, wie Bilder, Videos, Rezensionen und Anwendererfahrungen, nochmals deutlich verschärft“, betont der Shopper-Marketing-­Fachmann. Überdies gelte es, gefragte neue Technologien einzubinden. Elberg: „Chatbots, Voice Commerce, künstliche Intelligenz oder Augmented- respektive Virtual-Reality-Anwendungen werden die Interaktion mit dem Kunden nachhaltig verändern.“ Die Zukunft im Handel schreitet immer weiter voran.

Die „Anwendungsempfehlung für das Category Management im Omni-Channel Retailing“ ist zum Preis von 895 Euro erhältlich. GS1-Complete-Kunden können sie kostenfrei downloaden unter: gs1-germany.de

 

Kostenloses E-Book „Durchstarten im Onlinehandel“

Für kleinere und mittelständische Händler lohnt es sich häufig nicht, einen eigenen Webshop zu betreiben. Deshalb richtet sich das E-Book „Durchstarten im Onlinehandel“ von GS1 Germany, im Gegensatz zur Anwendungsempfehlung, insbesondere an diejenigen, die keinen eigenen Shop betreiben, sondern auf Marktplätzen erfolgreich sein möchten. Integriert sind viele Statements und Tipps von Experten wie Ebay-Powerseller Mark Steier und Unternehmensberater Michael Atug.

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Kostenloser Download unter: erfolgreich-einsteigen-im-ecommerce.de

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