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Schneller liefern

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Verbraucher erwarten heute, immer schneller und reibungsloser im Netz einkaufen zu können. Laut einer globalen Studie glauben 89 Prozent der Befragten, dass der E-Commerce die Notwendigkeit schnellerer Lieferung vorantreibt. 78 Prozent der Logistikunternehmen planen, bis 2023 eine Lieferung am selben Tag anzubieten. Drohnen, autonome Fahrzeuge und Crowdsourcing-Lieferungen werden die Logistik der Zukunft prägen.

Zebra Technologies, ein weltweit führender Anbieter von Hardware-, Software- und Analytics-Lösungen für Echtzeit-Transparenz in Unternehmen, hat Hersteller, Transport- und Logistikunternehmen (T&L) sowie Einzelhändler befragt, wie sie sich auf die steigenden Anforderungen in der „On-Demand-Wirtschaft“ einstellen. Demnach rechnen 40 Prozent der befragten Logistikunternehmen bis 2028 mit einer Auslieferung der Ware innerhalb von zwei Stunden. Darüber hinaus erwarten 87 Prozent der Befragten, innerhalb der kommenden zehn Jahre auf sogenannte Crowdsourcing-Lieferungen oder ein Netzwerk von Fahrern zurückgreifen zu können, die bereit sind, bestimmte Zustellungen zu übernehmen.

Auf dem Weg zur On-Demand-Wirtschaft warten allerdings noch einige Hürden auf Handel und Logistik. So gaben nur 39 Prozent der Befragten aus dem Supply-Chain-Bereich an, bereits heute auf Omnichannel-Ebene zu agieren. Für ein Drittel der Befragten ist die größte Herausforderung auf dem Weg zum Omnichannel-Fulfillment die Reduzierung von Lieferrückständen, gefolgt von der Bestandszuweisung und den Frachtkosten.

Einzelhändler investieren bereits zunehmend in die Umrüstung von Filialen, um sie auch als Online-Fulfillment-Center zu nutzen, und verringern die Verkaufsfläche, um Platz für Abhol- und Retoure-Stationen für Online-Bestellungen zu schaffen. 76 Prozent der befragten Einzelhändler verwenden Produkte aus dem Filialbestand, um Online-Bestellungen zu bearbeiten, und 86 Prozent der Befragten planen, im nächsten Jahr Click & Collect-Angebote zu implementieren.

Herausforderung Retourenmanagement
Weltweit stimmten 87 Prozent der Befragten zu, dass die Annahme und Verwaltung von Produktrückgaben eine Herausforderung darstellt. Die Zunahme von kostenlosen und schnellen Lieferungen geht mit einem Anstieg der Produktretouren einher. Für Einzelhändler, die häufig Schwierigkeiten haben, Retouren effizient über viele verschiedene Einkaufsmodelle hinweg zu managen, stellt dies eine kostspielige Angelegenheit dar.

Mehr als 60 Prozent der Einzelhändler, die derzeit keinen kostenlosen Versand, keine kostenlosen Retouren und keine Lieferung am selben Tag anbieten, planen dies in nächster Zeit einzuführen, während 44 Prozent vorhaben, das Retourenmanagement an Dienstleister auszulagern.

Digitalisierung der Logistik
Obwohl 72 Prozent der Unternehmen heute Barcodes nutzen, verwenden 55 Prozent der Unternehmen weiterhin ineffiziente, manuelle, papierbasierte Prozesse, um Omnichannel-Logistik zu ermöglichen. Bis 2021 werden 94 Prozent der befragten Unternehmen Handheld-Mobilcomputer mit Barcode-Scannern für die Omnichannel-Logistik nutzen. Die Umstellung von manuellen Papierprozessen auf Handhelds oder Tablets wird die Omnichannel-Logistik entscheidend verbessern, da Unternehmen so Echtzeitzugriff auf ihre Warehouse-Management-Systeme erhalten.

Die Verbreitung von Bestandsverwaltungs-Plattformen auf Basis von RFID-Technologie wird in den nächsten Jahren um 49 Prozent zunehmen. RFID-fähige Software-, Hardware- und Kennzeichnungslösungen bieten minutengenaue Bestandsabfragen auf Artikelebene, erhöhen die Bestandsgenauigkeit und die Kundenzufriedenheit und reduzieren gleichzeitig Bestandslücken, Überbestände und Nachschubfehler.

Zukunftsorientierte Entscheider gehen davon aus, dass Supply-Chain-Prozesse künftig zunehmend von vernetzten, intelligenten und automatisierten Lösungen bestimmt werden, die in Logistik- und Arbeitsprozessen für mehr Geschwindigkeit, Präzision und Wirtschaftlichkeit sorgen werden. Die befragten Führungskräfte erwarten, dass Drohnen (39 Prozent), fahrerlose oder autonome Fahrzeuge (38 Prozent), tragbare und mobile Technologie (37 Prozent) sowie Robotik (37 Prozent) dabei zu den disruptivsten Technologien zählen werden.

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