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Warum Omnichannel Kunden so wertvoll sind

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Händler in Deutschland verzeichnen mittlerweile 45 Prozent aller Online-Sales über mobile Endgeräte. Die wertvollste Zielgruppe für Händler sind jedoch „Omni-Shopper“, die sich nicht nur auf einen Kanal beschränken. Händler, die ihre Nutzer geräteübergreifend ansprechen, steigern ihre Bestellwerte im Schnitt um 18 Prozent, so eine aktuelle internationale Studie des Marketingspezialisten Criteo.

Zwar kaufen nur sieben Prozent aller Nutzer sowohl online als auch offline bei einem Händler ein, sie generieren dabei aber 27 Prozent aller Sales. Dies sind zentrale Ergebnisse einer Analyse von Surf- und Shoppingdaten von über 5.000 Händlern aus 80 Ländern. 44 Prozent der Kunden kaufen demnach ausschließlich online und 49 Prozent ausschließlich offline ein. Sie erzeugen etwa ein Viertel, beziehungsweise etwa die Hälfte aller Sales.

Kunden geräteübergreifend ansprechen
„Nutzer kaufen heute nicht nur deutlich häufiger mobil als noch vor einem Jahr, sie wechseln auch zunehmend von einem Gerät oder Kanal zum anderen und erwarten an jedem Touchpoint eine herausragende, nahtlose Nutzererfahrung; das schließt bei Omnichannel-Händlern auch den Offline-Kanal mit ein. Dieser neuen Realität sollten sich Händler stellen und die Themen Datenintegration und Datenkooperation ganz oben auf ihre Agenda setzen“, sagt Georg Sobczak, Managing Director DACH, Criteo.

Integrieren Omnichannel-Händler Online  und Offline Daten, können sie laut Studie durchschnittlich viermal mehr Daten nutzen, um ihr Marketing zu optimieren. „Unsere Studie zeigt, dass sich die Integration von Daten zum Kaufinteresse direkt in den Sales widerspiegelt. Bei richtigem Matching steigt der durchschnittliche Bestellwert pro Nutzer um 18 Prozent, bei Kategorien wie Fashion sogar um durchschnittlich 30 Prozent“, erläutert Sobczak. Können Händler ihre Nutzer also über mehrere Geräte hinweg identifizieren und ansprechen, wirkt sich das direkt auf den Warenkorb aus.

Mobiles Shopping in Deutschland
In Deutschland gewinnt vor allem der Einkauf über das Smartphone an Popularität. Im Jahresvergleich legten die Verkäufe dort um 44,8 Prozent zu. Dagegen sanken die Desktop-Sales um 11,9 Prozent und die Tablet-Sales gar um 16,1 Prozent. Deutsche Käufer wechseln für den Einkauf mitunter gerne das Gerät. 16 Prozent aller Desktop-Transaktionen in Deutschland haben ihren Ursprung auf einem Mobilgerät. Zwölf Prozent der Nutzer beginnen ihre Customer Journey zudem auf einem anderen Desktop.

Die vollständige Auswertung der Ergebnisse für Deutschland finden Sie hier.

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